Kefkir und Melka zur Alemannia, auch Streit bleibt

Von: red/pa
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Jetzt sind auch die Neuzugänge 2 und 3 unter Dach und Fach: Oguzhan Kefkir und Michael Melka haben am Mittwoch jeweils einen Zweijahresvertrag bei der Alemannia unterschrieben.

Aachen. Jetzt sind auch die Neuzugänge zwei und drei unter Dach und Fach: Oguzhan Kefkir und Michael Melka haben am Mittwoch jeweils einen Zweijahresvertrag bei der Alemannia unterschrieben. Außerdem bleibt Albert Streit für zwei weitere Jahre am Tivoli.

„Ich habe mir das sehr gut überlegt und bin zu der Überzeugung gekommen, dass ich den Weg hier weitergehen sollte. Ich bin dankbar dafür, dass mir die Alemannia vor nicht ganz einem halben Jahr überhaupt noch einmal die Möglichkeit gegeben hat, auf hohem Niveau Fußball zu spielen. Dafür will ich jetzt etwas zurückgeben”, nennt Streit die Gründe für seinen Verbleib in Aachen. Die Zusage löste bei Alemannias sportlicher Leitung großen Jubel aus. „Das ist ein überragendes Signal für alle hier, jetzt umso mehr in die Hände zu spucken und bei der Alemannia etwas Neues aufzubauen. Albert stand von Anfang an im Mittelpunkt unserer Planungen”, freut sich Sportdirektor Uwe Scherr.

Aus seinem Sommerurlaub gab Streit telefonisch seine Entscheidung bekannt, nach seiner Rückkehr am Wochenende unterschreibt der 32-Jährige den Zweijahresvertrag. „Von Anfang an wollten wir die Eckpfeiler Aimen Demai und Albert Streit unbedingt halten. Bei beiden ist uns das gelungen, das ist ein riesiger Schritt für uns”, sagt Chef-Trainer Ralf Aussem. Streit war erst im Januar an den Tivoli gekommen und bestritt in der Rückrunde zwölf Spiele für die Schwarz-Gelben. In dieser kurzen Zeit entwickelte er sich zum Leistungsträger und Führungsspieler in der Mannschaft. Unmittelbar nach dem Abstieg hatte der Mittelfeldspieler seine Bereitschaft erklärt, beim Neuaufbau zu helfen. „Er hat Wort gehalten, das zeigt, wie er gestrickt ist”, sagt Aussem.

Zudem darf der Trainer mit Oguzhan Kefkir und Michael Melka im Sommer zwei neue Gesichter in Aachen begrüßen. Jung, quirlig, offensivstark: So beschreibt der Trainer 20-jährigen Kefkir, der vom VfL Bochum an den Tivoli wechselt. Ein Bundesliga- und acht Zweitligaspiele stehen dort für den Linksfuß zu Buche, der für die Position auf der linken Außenbahn vorgesehen ist. „Er hat seine Entwicklung noch vor sich und will bei uns den nächsten Schritt machen. Oguzhan ist klar strukturiert und ehrgeizig, das passt zu uns”, sagt Sportdirektor Uwe Scherr.

Mit jeder Menge Erfahrung kann Michael Melka aufwarten. Der 33-Jährige kommt von Drittliga-Absteiger Rot-Weiß Oberhausen zur Alemannia und kann auf acht Erstligaeinsätze für Borussia Mönchengladbach, 20 Zweitligaspiele für Fortuna Düsseldorf sowie 68 Drittligaspiele für Düsseldorf und Oberhausen zurückblicken. „Wir wollten in jedem Fall einen erfahrenen Keeper im Kader haben, an dem sich die jungen Torhüter orientieren können”, sagt Aussem. Diese Voraussetzung erfüllt der 1,95 Meter große Melka mit insgesamt über 200 Karriere-Einsätzen auf jeden Fall.

Mit Aimen Demai, Seyi Olajengbesi, Mario Erb, Timo Brauer, Streit, Kefkir und Melka stehen damit aktuell sieben Spieler für die kommende Saison unter Vertrag. „Bis zum Wochenende werden einige weitere folgen”, kündigt Scherr an.
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