Heftige Reaktionen in heftigen Zeiten

Von: Wilhelm Peters
Letzte Aktualisierung:

Köln. Wie reagieren die Beteiligten nach einer indiskutablen Vorstellung beim 0:1 in Mainz und einer erneut nicht überzeugenden Leistung beim glücklichen 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach?

Beim 1. FC Köln zeigen sie heftige Reaktionen in heftigen Zeiten, in denen der Klub noch ein ganzes Stück entfernt ist vom Klassenerhalt.

Trainer Zvonimir Soldo hatte „eine Reaktionen nach dem Mainz-Spiel gesehen. Meine Mannschaft hat Moral gezeigt. Wichtig ist, dass wir uns wieder als Mannschaft präsentiert haben.” Das kann, das muss der Beobachter aber nicht so sehen, denn eine gemeinsame Spielidee konnte gegen Gladbach nur schwer bis gar nicht ausgemacht werden.

Pfiffe speziell gegen Rechtsverteidiger Pierre Wom als Reaktion vornehmlich des Südkurven-Publikums kritisierte Manager Michael Meier: „Ich akzeptiere nicht, dass die Spieler öffentlich filetiert werden. Man muss nicht hinnehmen, dass einzelne Spieler herausgegriffen werden. Das habe ich in dieser Form noch nicht erlebt. Der, den sie ausgepfiffen haben, hat wie die anderen auch keinen schlechten Charakter und ist ein absoluter Profi.” Und Meier rechnete vor: „Wir sind gegenüber der Vorrunde um einen Punkt besser.”

Ein erneut schwacher Lukas Podolski fand: „Wir haben nicht genug getan, um zu gewinnen.” Und: „Wir haben nach den Pfiffen Reaktion gezeigt und das Tor zum Ausgleich gemacht. Das war die richtige Antwort.” Lauter Reaktionen; nicht alle sind wirklich nachvollziehbar - nur fünf Zähler von Relegationsplatz 16 entfernt.
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