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Gladbach: Mit freiem Kopf, aber ohne Harakiri-Taktik

Von: fö
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Borussia gegen die Bayern: Gelingt Mönchengladbach am Mittwoch der dritte Sieg in einer Saison gegen die Münchner? Foto: dpa

Mönchengladbach. Tony Jantschke kehrt in die Startelf zurück - auf Juan Arangos Position. Der Venezolaner wechselt in die Innenverteidigung, und von dort rückt Dante auf Jantschkes Posten.

Natürlich wird Borussia Mönchengladbachs Trainer nicht mit einer solchen Harakiri-Taktik das Pokal-Halbfinale gegen Bayern München am Mittwoch (20.30/ARD) angehen.

Lucien Favre heißt nicht Otto Rehhagel, und der Schweizer hat Ahnung von Taktik. Rehhagels wildes Aufstellungs-Puzzle gegen die Münchner endete mit einer 0:6-Klatsche für Hertha BSC, von der Borussia hat der Rekord-Pokalsieger mehr Gegenwehr zu erwarten, auch wenn Bastian Schweinsteiger verletzt die Reise in den Wilden Westen nicht mitmachen wird.

Daems und Arango links sowie Jantschke und wahrscheinlich Wendt rechts werden versuchen, die Flügelzange der Bayern abzuknipsen, immer zu zweit werden sich die Borussen auf Robben und Ribéry stürzen.

Mit Hingabe, mit Leidenschaft, mit Können, denn wer in einem Pokal-Halbfinale steht, der will auch das Endspiel erreichen. „Es gibt immer eine Möglichkeit”, sagt Martin Stranzl, der nach seinem kraftraubenden Ausflug auf die Außenbahn in Leverkusen („Das war ganz schön hart”) wieder für Roel Brouwers neben Dante in der Defensivzentrale Mario Gomez - bildlich gesehen - auf den Füßen stehen dürfte.

Mit ihrer Kompaktheit in den vergangenen 13 Monaten hat die Borussia den Grundstein gelegt für die Erfolgsstory mit den beiden Liga-Siegen über die Bayern, und mit dem zumindest am Ende spektakulären 2:1-Sieg bei Bayer Leverkusen ist der Kopf frei für weitere Heldentaten.

Anders ausgedrückt: „Wir werden versuchen, das Unmögliche möglich zu machen, um den großen FC Bayern dreimal in einer Saison zu besiegen”, sagt Sportdirektor Max Eberl, wohlwissend: „Rein statistisch ist das eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.”
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