Für mehr Langeweile sorgen ...

Von: Heribert Förster
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Ein Duell, das entscheidend sein könnte: Die Wege von Kölns Verteidiger Miso Brecko (links) und Borussias Offensivkraft Marko Marin werden sich häufiger kreuzen. Foto: imago/Sven Simon

Mönchengladbach. Gäääähn. Nix los am Borussia-Park, eine langweilige Woche war´s. Oder, um es mit Patrick Paauwe zu sagen: „Wenn es uns schlecht geht, dann wird alles extrem negativ dargestellt. Geht´s uns gut, dann drehen sie sich komplett zum Positiven. Einen Zwischenweg gibt´s nicht.” Das sagte Borussias Mittelfeldspieler der renommierten niederländischen Zeitschrift „Voetbal International” und meint besonders den deutschen Boulevard.

Gäääähn. Kein Pipifax um verspätete Dopingproben, keine Briefe, kein neues Marin-Meyer-Drama, ´ne langweilige Woche...

Dem 4:1-Erfolg gegen Hamburg sei Dank: Dass es der Borussia gut geht, ist indes nur eine Momentaufnahme, der Sprung auf Platz 17 kein wirklich guter Grund zum feiern.

Doch die Hoffnung ist wieder da, und damit haben die Gladbacher schon nach sechs Spielen der Rückrunde das im Winter von Trainer Hans Meyer ausgegebene erste Ziel erreicht: Man kann sich berechtigte Hoffnungen machen, die Abstiegsplätze zu verlassen.

Vorerst sogar schon Samstag, wenn im Derby die „HSV-Taktik” greift: Kompakt in der Abwehr, gut organisiert im Mittelfeld, unberechenbar im Angriff. Genau so hat sich der von Hans Meyer hoch gelobte FC in der Vergangenheit oft präsentiert.

Das Duell der Aufsteiger geht die Borussia mit der Formation an, die nach Roel Brouwers´ Einwechslung den Hamburger SV an die Wand spielte. Sollte Rob Friend - beim Abschlusstraining nicht am Ball - wegen seiner Beschwerden an der Achillessehne ausfallen, dürfte Roberto Colautti eine Chance bekommen.

Übrigens: Schon am siebten Rückrundenspieltag könnte die Borussia ihre Punktausbeute aus den 17 Hinrundenspielen verdoppeln! Positiver Nebeneffekt: Auch die zwölfte Kalenderwoche dürfte dann extrem langweilig werden...
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