Mönchengladbach - Frontzeck: „Emotional ein großer Augenblick”

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Frontzeck: „Emotional ein großer Augenblick”

Von: dpa
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Frontzeck
Michael Frontzeck. Foto: dpa

Mönchengladbach. Nur eine Woche nach dem Rückzug von Chefcoach Hans Meyer hat Fußball-Erstligist Borussia Mönchengladbach seinen früheren Profi und Co-Trainer Michael Frontzeck als Nachfolger präsentiert. Frontzeck arbeitete in der Bundesliga bislang bei Arminia Bielefeld und Alemannia Aachen.

Für die Borussia spielte er in seiner aktiven Zeit fast zehn Jahre lang, unter seinem Vorgänger Meyer arbeitete er als Assistent.

Die Verpflichtung erfolgte in Rekordzeit, wie lange hatten Sie Bedenkzeit?

Frontzeck: „Ja, das ging alles relativ schnell. Wir hatten gute Gespräche. Für mich ist das emotional ein großer Augenblick. Vor einigen Wochen war ich ja noch als Trainer mit Arminia Bielefeld hier.”

Die Entlassung in Bielefeld war sehr kurios. Haben Sie das in der kurzen Zeit schon verarbeitet?

Frontzeck: „Ich musste deshalb nicht ins Sanatorium. Aber das war schon eine harte Schule - bei meinen beiden Stationen. Wenn man am 33. Spieltag auf dem Relegationsplatz steht und entlassen wird, spricht das schon für sich. Das möchte ich gar nicht weiter kommentieren.”

Sie kennen die Mannschaft. Auf welchen Positionen muss das Team verstärkt werden?

Frontzeck: „Die Mannschaft hat ausreichend Qualität, die angestrebten Ziele zu erreichen. Hans Meyer hat fantastische Arbeit geleistet. Wir müssen an die Rückrunde mit 20 Punkten anknüpfen. Ich bin optimistisch, dass wir das mit der einen oder anderen Verstärkung erreichen.”

Gibt es Hoffnungen auf ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit mit Marko Marin?

Frontzeck: „Ich werde jetzt nicht ins Flugzeug steigen und nach Schweden zur U 21 fliegen. Für mich ist wichtig, dass wir in aller Ruhe ein Gespräch unter vier Augen führen. Ich gehe jetzt erst mal davon aus, dass er zum Trainingsauftakt am 21. Juni da ist.”

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