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Ein Derby ohne Alkohol, Hass und Gewalt

Von: dpa
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Mönchengladbach. Auch nach den Krawallen im vergangenen Jahr will Geschäftsführer Michael Meier vom 1. FC Köln am Samstag wieder mit dem Fanzug zum Derby bei Borussia Mönchengladbach reisen.

„Das soll ein Beitrag dazu sein, dass wir die Dinge, die von einer Minderheit kommen, ernst nehmen”, sagte Meier, der vom früheren FC- Profi Ümit Özat begleitet wird, am Dienstag in Mönchengladbach.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz appellierten beide Bundesliga-Klubs an ihre Anhänger für ein friedliches Aufeinandertreffen. „Lasst uns zurückkehren zu einem Derby mit aller sportlichen Rivalität, aber ohne Hass und Gewalt”, betonte Gladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers.

Im Oktober 2008 hatte es nach Ausschreitungen in Gladbach elf Festnahmen wegen Landfriedensbruchs gegeben. Am Samstag dürfe es keine Provokationen auf beiden Seiten geben, erklärten die Vereinsvertreter. Rund 200 Kölner Fans hatten im vergangenen Jahr versucht, zum Fanhaus der Borussia vorzudringen, nachdem Shuttle-Busse mit FC-Anhängern unter anderem mit Leuchtraketen beschossen worden waren.

Um eine erneute Eskalation beim „Hochsicherheitsspiel” unter im Vergleich zu normalen Partien „massiv gesteigertem Polizeiaufgebot” (Stephan Schippers) zu vermeiden, soll es intensive Eingangskontrollen geben. Im Stadion wird kein Alkohol ausgeschenkt.

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