Dienstag will Volker Finke den heiß ersehnten Stürmer präsentieren

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:

Köln. Als Volker Finke, frisch zurückgekehrt vom Africa-Cup, die Geschäftsstelle des 1. FC Köln betrat, durchzuckte den Sportdirektor erst einmal der Schrecken: „Überall lagen Netzwerkkabel herum, und das so kurz vor Ende der Transferperiode.

Aber seit Freitag läuft alles wieder”, erklärte der 63-Jährige - und musste den geplatzten Transferversuch von Maxim Chuopo-Moting vor einem Jahr nicht ausdrücklich erwähnen.

Zumindest technisch sind also die Voraussetzungen am Geißbockheim geschaffen, um spätestens am Dienstag, wenn das Winter-Transferfenster schließt, den heiß ersehnten Stürmer präsentieren zu können.

Und auch Volker Finke hat dann seine „Mission impossible” erfolgreich bestanden: „Das Profil, das wir aufgestellt haben, ist sehr anspruchsvoll, um das vorsichtig zu sagen”, räumte Finke ein: Der Neuzugang soll „schon Toreschießen auf höchstem Niveau praktiziert haben”, zählte Finke auf, „er muss als Stoß- und auch als spielender Stürmer einsetzbar sein, sollte nach Standards auch kopfballgefährlich sein und sich gut gelaunt auf die Bank setzen, wenn Podolski und Novakovic fit sind”.

Und obendrein muss diese eierlegende und Tore schießende Wollmilchsau für den FC auch noch bezahlbar sein: „Wir investieren alles, was wir durch die Spieler, die uns verlassen haben, einsparen. Aber wir werden keine wilden Werke machen.”

Finke steht tatsächlich mit „zwei, drei Stürmern” in Verhandlungen, kennt aber die Tücken des Fußball-Geschäfts: „In einem Fall sind die Forderungen so hoch, dass es für uns nicht zu machen ist. Und wenn du so intensiv suchst, dass die ganze Welt das mitbekommt, ist das nicht gut für die preisliche Entwicklung.

Das kann schnell zum Problem werden. Es gibt keine Garantie, dass es klappt.” Sollte es klappen, könnte der nächste Kölner Zugang durchaus Éder heißen: „Als unser Interesse bekannt geworden war, wurde er nach vier Toren in fünf Spielen schnell zu teuer, doch am Ende der gesamten Suche ist Éder tatsächlich wieder im Gespräch”, bestätigte Finke das FC-Interesse an dem Stürmer des portugiesischen Klubs Académica Coimbra.

Ein aktuelles „Winter-Schnäppchen” vom Africa-Cup wird es jedenfalls nicht werden, erklärte der 63-Jährige: „Ich kann keinem Spieler sagen, steig ins Flugzeug nach Köln, Dienstag endet die Transferperiode. Aber für die nächste oder übernächste Transferphase kann sich dort durchaus was ergeben.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert