Der falsche Bradley

Von: Bernd Schneiders
Letzte Aktualisierung:

Mönchengladbach. Max Eberl wartet. Auf ein Angebot des FC Sunderland. Der englische Erstligist ist an Michael Bradley interessiert.

Das ist überliefert. Nur ein Angebot ist dem Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga noch nicht ins Haus geflattert. Ein möglichen Grund liefert die offizielle Webseite Sunderlands (http://www.safc.com).

Dort wird auf einer Presseseite vom angeblichen Interesse berichtet. Und sogar ein Foto wurde dazugestellt. Allerdings das falsche: Abgelichtet ist Filip Daems, dessen Frisur die des US-amerikanischen Glatzkopfs nur um wenige Millimeter Länge übertrumpft.

Kein Wunder, dass die Engländer zögern, einen Außenverteidiger für die vakante Position im Mittelfeld auszulösen. Dort fehlt Kapitän Lee Cattermole verletzungsbedingt, der zudem in Zusammenhang mit dem FC Liverpool gebracht wird. Und Bradley passt ins Profil: Der 23-jährige Nationalspieler ist mit seinem Highspeed-Fußball und seinem „Ami”-Sportsgeist ideal für die englische Liga. Bradley hat auch nie verhehlt, dass die Insel fußballerisch ein Traumziel ist. Das

Interesse kocht zudem genau in dem Moment hoch, wo Borussia plötzlich wieder Alternativen auf der Sechser-Position hat. Dort musste der US-Amerikaner neben Thorben Marx spielen, obwohl er eigentlich noch mehr als der Berliner ein typischer Umschaltspieler, ein Achter ist. Mit Neuling Havard Nordtveit und den eigenen Nachwuchskräften Roman Neustädter und Toni Jantschke besitzt Borussia inzwischen Alternativen, möglicherweise sogar mehr als das.

Im Sommer 2012 läuft Bradleys Vertrag aus. Gladbach bezahlte 2008 drei Millionen Euro an den SC Heerenveen. Ein paar Milliönchen mehr könnten Max Eberl ins Grübeln bringen könne. Vielleicht müsste er dazu aber mal seinen Sunderland-Kollegen aufklären, dass Bradley nicht Daems ist . . .
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