Mönchengladbach - Borussias Jahreshauptversammlung: Schwarze Null, viel Hoffnung

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Borussias Jahreshauptversammlung: Schwarze Null, viel Hoffnung

Von: Bernd Schneiders
Letzte Aktualisierung:
Frontzeckbild
Mit einem Gläschen Wasser angestoßen: Michael Frontzeck, der nicht unumstrittene neue Trainer der Borussen. Foto: ddp

Mönchengladbach. Wie sich die Zahlen gleichen. Zumindest auf der Jahreshauptversammlung von Borussia Mönchengladbach. „Die schwarze Null steht”, sagt Finanzminister Stephan Schippers. Und meint die Gewinn-Bilanz. Mickrige 13.000 Euro fürs Geschäftsjahr 2008 (nicht zu verwechseln mit der Saison).

Ein Jahr zuvor vermeldete der Borussen-Geschäftsführer noch ein sattes Plus von 12 Millionen. Das aber speiste sich aus dem Transfer-Erlös für Marcell Jansen. Davon bereinigt, hat man wieder die ominöse „schwarze Null”. Und womöglich für die nächste Bilanz ein ähnlich hohes Plus: Wenn der Transfer von Marko Marin zu Werder Bremen über die Bühne geht.

Diese Geldquelle hat einen Namen, eine andere noch nicht: Präsident Rolf Königs konnte noch keinen Hauptsponsor vermelden. Oder besser durfte nicht: Der Nachfolger für Kyocera ist bereits gefunden, der Vertrag aber noch nicht unterschrieben.

Der Nachfolger von Hans Meyer zeigte sich vor 2324 Mitgliedern kämpferisch. „Ich bin jetzt 30 Stunden im Amt, zu Hause”, sagte Michael Frontzeck.

„Ich weiß, dass nicht alle froh sind, dass ich hier bin. Aber ich habe großen Spaß und Ehrgeiz, es denen zu zeigen.” Er habe auf seiner ersten Station nicht nur Freude gehabt, sagte der ehemalige Trainer von Alemannia Aachen und Arminia Bielefeld, „was die Herkunft angeht”.

Die Mannschaft habe eine gute Basis. Aber entscheidend sei, dass man den Weg gemeinsam gehe. Das betonte auch Sportdirektor Max Eberl: „Die Entscheidung für Michael Frontzeck war eine rein sachliche, fachliche, charakterliche. Es ist eine Entscheidung für den Klub, für Borussia und keine aus Sympathie. Es gibt hier keine Klüngel.”
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