Meuselwitz - Auch ohne Poldi: Köln gewinnt 2:0 in Meuselwitz

Auch ohne Poldi: Köln gewinnt 2:0 in Meuselwitz

Von: Thomas Wolfer, dpa
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ZFC Meuselwitz - 1. FC Köln
Kopfballduell zwischen dem Meuselwitzer Ales Pikl (l.) und Kölns Martin Lanig. Foto: dpa

Meuselwitz. Der 1. FC Köln ist seiner Favoritenrolle in der ersten Runde des DFB-Pokals vollauf gerecht geworden.

Die Rheinländer gewannen am Sonntag mit 2:0 (2:0) beim Regionalliga-Club ZFC Meuselwitz. Vor 9018 Zuschauern brachte Taner Yalcin (6.) den Fußball-Bundesligisten früh in Führung. Milivoje Novakovic (45.) traf noch vor der Pause zum Endstand. „Das war eine Pflichtaufgabe, und wichtig war, dass wir gewonnen haben”, meinte FC-Abwehrspieler Stephan Salger.

Die Kölner, die auf die gesperrten Stammkräfte Lukas Podolski und Petit sowie auf den verletzten Pedro Geromel (Muskelfaserriss) verzichten mussten, hatten die Partie beim Viertligisten von der ersten Minute an voll im Griff. Der Gastgeber verkaufte sich teuer, scheiterte aber immer wieder am Kölner Keeper Faryd Mondragon. „Ich bin enttäuscht, weil wir das, was wir uns vorgenommen hatten, nach wenigen Minuten gelaufen war”, sagte ZFC-Kapitän Karsten Oswald.

Auf der Gegenseite half Torhüter Oliver Dix den Gästen bei der Führung. Taner Yalcin zog kurz vor der Strafraumgrenze ab. Der Ball rutschte Dix unter dem Körper durch ins Tor. Bis zur Halbzeit legte der Bundesligist noch nach: Stürmer Novakovic köpfte eine Flanke von Miso Brecko unhaltbar zum 2:0 ein.

Die beste Möglichkeit von Meuselwitz im ersten Abschnitt hatte Sebastian Gasch (37.), der aus 22 Metern abzog und Mondragon zu einer Glanztat zwang. „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, besonders das frühe erste Tor nahm die Emotionen aus der Partie”, meinte Köln-Profi Sebastian Freis.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Hausherren besser mit, erhöhten den Druck und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten. Doch Robert Böhme (53.), Sebastian Gasch (59.) und Martin Bocek (64.) scheiterten jeweils kurz vor dem Tor. Die Deckung der „Geißböcke” machte nur wenige Fehler und konnte in brenzligen Situation immer retten. Offensiv hingegen waren die Kölner Bemühungen eher mager. Zu harmlos agierten die Gäste, um gegen die drei Ligen tiefer spielenden Thüringer zum dritten Torerfolg zu kommen.
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