Alemannia reduziert die Zahl der Keeper

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
Thorsten Stuckmann
Aachens Torwart Thorsten Stuckmann in Aktion. Foto: dpa

Aachen. Alemannias Saison begann mit einem großen Fragezeichen: Wer wird die Nummer 1 im Tor? Zur Bewerbung standen vier Kandidaten.

Platzhirsch Thorsten Stuckmann musste sich gegen die Herausforderer David Hohs, Tim Krumpen und Thomas Unger wehren, die die Lichtung betraten. Die berühmte T-Frage wurde zügig beantwortet, David Hohs gewann den Vierkampf.

Vermutlich sogar mit deutlichem Vorsprung. „Er bringt sehr viel mit, was mich reizt”, sagt sein Trainer Peter Hyballa. „Wir wollen nach vorne verteidigen, und die Spieler fühlen sich da wohl, wenn ein guter Fußballer im Tor steht.” Zweifel an dem 22-Jährigen kamen seitdem nur selten auf, die T-Frage gilt bei Alemannia bis auf weiteres als erledigt.

Hohs kassierte zwar beängstigende 33 Gegentreffer an 21 Spieltagen, doch ließen sich kaum Fehlgriffe nachweisen. Der junge Mann spielt seine erste Saison im Profibereich auf einem konstant hohen Niveau. Die T-Frage hat er mit einem Ausrufezeichen beantwortet.

Als Nummer 2 ging im Sommer Tim Krumpen aus dem Rennen, auch weil Thorsten Stuckmann in der Hinrunde fast durchgehend im Krankenstand war. Krumpen fiel Anfang Dezember aus mit Pfeifferschem Drüsenfieber. Thomas Unger, der unter der schweren Virusinfektion auch schon gelitten hatte, rückte vor.

Doch Torhüter leben in Aachen gefährlich. Am Wochenende brach sich der 26-Jährige die Nase, er bekommt am Mittwoch eine Spezialmaske verpasst, doch die schränkt sein Sichtfeld vermutlich zu stark ein, und so ist das Rennen um den Bankplatz wieder eröffnet.

Krumpen ist seit zehn Tagen wieder im Training, „er hat nicht so viel verloren, weil er davor übermäßig viel gespielt und trainiert hat”, sagt Hyballa. Stuckmann hat noch Trainingsrückstand. Er bleibt in der Warteschleife.

Die Zeit drängt ein wenig, denn der Vertrag des 29-Jährigen läuft ebenso im Sommer aus wie der von Unger. Noch spricht Hyballa von den „Fantastischen Vier”, weil sich die Konkurrenten gegenseitig anstacheln.

Aus dem Quartett des Torwarttrainers Hans Spillmann wird zur nächsten Saison ein „Magisches Dreieck”. „Wir wollen mit drei Torhütern im Profibereich arbeiten.” Zwei junge Keeper für die nächste Saison stehen fest. Der letzte freie Platz wird in den nächsten Monaten vergeben, Stuckmann und Unger sind zwei Anwärter, eine Garantie, dass Alemannia nicht einen anderen Torwart dazuholt, ist das aber nicht.
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