Alemannia: Die Klosterpforte zum Aufstiegs-Glück?

Von: Klaus Schmidt
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Gut zugehört? Ralf Aussem (mi
Gut zugehört? Ralf Aussem (mit dem Rücken zur Kamera) schwört seine Spieler auf die Saison ein. Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Wir sind ohne Ziele in die Vorbereitung gegangen und hatten schlechte Einheiten. Die Spieler haben sich hängenlassen und nichts dafür getan, damit sie zum Saisonstart fit sind. Aber unser Gegner ist eine Laien-Spielschar, die wir vom Platz hauen werden.

Und dass uns alle als den Top-Favoriten sehen, habe ich nicht anders erwartet. Wir sind schließlich nur durch die Verkettung unglücklicher Umstände in diese Seuchen-Liga geraten.” Ja, das wäre mal eine Pressekonferenz gewesen mit solchen Zitaten.

Ralf Aussem hat all dies natürlich nicht gesagt, sondern das Gegenteil; der Cheftrainer von Alemannia Aachen sprach - auf Linie mit der neuen Lehre von Demut und Bescheidenheit - davon, dass man sich „erst mal orientieren und in der Liga ankommen muss”. Fußball ist und bleibt ein Tagesgeschäft: Die Schwarz-Gelben, nach dem Abstieg nicht mal mehr ein Torso, gelten nun als Aufstiegskandidat Nummer eins. Und Arminia Bielefeld eröffnet Freitagabend (20.15 Uhr/live im WDR) die Jagd.

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