Aachen - Alemannia: Alper Uludag gehört Samstag wieder zum Kader

Alemannia: Alper Uludag gehört Samstag wieder zum Kader

Von: Klaus Schmidt
Letzte Aktualisierung:
alper uludag
Wenn es am Samstag gegen den VfL Osnabrück geht, wird Alper Uludag wieder zum Kader der Alemannia gehören.

Aachen. Natürlich gibt es vom Tivoli auch weiterhin gute Nachrichten. Im Lazarett halten sich neben den Langzeitverletzten Florian Müller und Markus Daun nur noch Thomas Zdebel (Reizung der Hüftmuskulatur) und Thorsten Burkhardt (Schleimbeutelentzündung im Knie) auf.

Nico Herzig hat zwei Mal Spielpraxis im NRW-Liga-Team gesammelt, und Alper Uludag wird vier Monate nach seinem Riss des Syndesmosebandes am Samstag (13 Uhr) beim VfL Osnabrück sogar erstmals wieder im Kader stehen. Für 90 Minuten reichen die Kräfte zwar noch nicht, „aber ab der 60., 70. Minute kann man Alper bringen”, sagt Alemannia Aachens Chefcoach Peter Hyballa.

Uludag sei einer der Typen, „die man braucht in der sicher zu erwartenden hitzigen Atmosphäre”. Die Niedersachsen kämpfen als Drittletzter der Tabelle wieder mal um den Klassenerhalt in der 2. Liga - und die Schwarz-Gelben gegen den Trend.

„Für Osnabrück geht es um alles, bei uns geht es um Ehre und Stolz und darum, eine kleine Serie nicht in eine große Fernseh-Serie ausarten zu lassen”: Hyballa wusste wohl, „dass wir Nackenschläge bekommen werden. Aber in den letzten drei Spielen hat mich aufgeregt, dass die Fehlerquellen immer dieselben waren.” Und: „Wir kriegen es im Moment nicht hin, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Wir dürfen dieses jugendliche Jagen des Gegners nicht verlieren.”

Die Trainingsleistungen gaben auch in dieser Woche keinen Grund zur Kritik. Zweifel am forschen Gesamtprojekt? „Eigentlich nicht”, sagt Peter Hyballa, doch nun sollte möglichst ein Erfolgs-Erlebnis her. „Vier Niederlagen in Folge, das wäre nicht so berauschend”, das hat es seit dem Einbruch auf der Zielgeraden vor vier Jahren, der zum Abstieg aus der Bundesliga führte, auch nicht mehr gegeben.

„Mal wieder zu Null spielen.”

An der Frage, wie die ohnehin latent wacklige Position des rechten Verteidigers diesmal besetzt wird (Tobias Feisthammel ist gesperrt), lässt sich der innere Konflikt des Trainers erkennen. „Shervin Radjabali-Fardi ist eine Möglichkeit - wenn wir die Aufgaben fußballerisch lösen wollen.” Andererseits: „In der 2. Liga sind Standards unheimlich wichtig geworden”, das spräche dann eher für Aimen Demai und mehr noch für Mirko Casper, „die was wegköpfen könnten.”

Schließlich hat Hyballa noch einen Wunsch: „Mal wieder zu Null spielen.”
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