Aachen setzt seine Serie fort: 3:1 in Paderborn

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
SC Paderborn 07 - Alemannia Aachen
Aachens Zoltan Stieber (2.v.l) wird nach seinem Tor zum 1:0 von seinem Teamkollegen Tobias Feisthammel abgeklatscht. Foto: dpa

Paderborn. Selbst Sportdirektor Erik Meijer bekam das zufriedene Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. „Das war für uns ein sehr erwachsenes Auswärtsspiel”, freute sich der 41-Jährige. Mit 3:1 hatte Alemannia Aachen gerade in Paderborn gewonnen, ist auf den achten Tabellenplatz geklettert.

Doch vor allem die Art und Weise, wie die Aachener die dreimal in Folge ungeschlagenen Paderborner besiegt hatten, sorgte auf Aachener Seite für Zufriedenheit.

Bereits nach sieben Minuten waren die Schwarz-Gelben nach einem Treffer Marke „Tor des Monats” durch Zoltan Stieber in Führung gegangen: Einen Eckball von Kevin Kratz auf den zweiten Pfosten schickte Tolgay Arslan postwendend auf die kurze Ecke zurück, wo der Ungar den Ball volley in den linken Winkel drosch. „Dass wir kurz danach mal wieder den Ausgleich hinnehmen müssen, ist für mich allerdings auch keine neue Erfahrung”, fasste nach dem Spiel Aachens Trainer Peter Hyballa den weiteren Spielverlauf zusammen.

Drei Minuten brauchten die Hausherren vor 6044 Zuschauern nur, um die Ausgangslage wieder herzustellen: Mirko Casper verteidigte an der rechten Strafraumgrenze schlecht gegen David Jansen, und gegen dessen platzierten Flachschuss ins lange Ecke war Torwart David Hohs machtlos.

Die Alemannia blieb dennoch das spielerisch und vom Tempo her überlegene Team, so dass die erneute Führung nur eine Frage der Zeit war. Ein Freistoß von Kevin Kratz fand im Strafraum den Fuß von Benny Auer, der sich mit seinem 15. Saisontreffer wieder an die Spitze der Torjägerliste schoss (29.).

Shervin Radjabali-Fardi komplettierte den Aachener Triumph mit einem Tor, das Paderborns Keeper Daniel Masuch sicher nicht in seine Bewerbungsmappe aufnehmen wird: Der Linksfuß zog aus gut 35 Metern ab, und der Ball zappelte ohne Reaktion des SCP-Torwarts im Netz (61.). „Ich hatte mich eigentlich schon fast umgedreht, um meine Position wieder einzunehmen. Als ich dann doch noch mal geschaut habe, war der Ball drin”, freute sich der Winterzugang über seinen ersten Pflichtspiel-Treffer für die Alemannia. „Die Situation war jetzt allerdings ganz neu für mich, dass ich mir eine halbe Stunde vor Schluss fast beruhigt das Spiel anschauen kann”, sagte Hyballa nach Spielende. „Die Jungs haben die Partie dann ziemlich souverän herunter gespielt.”

Und weils so schön ist: Die Torschützenliste der 2. Bundesliga

15 Tore: Benjamin Auer (Alemannia Aachen)
14 Tore: Nils Petersen (Energie Cottbus)
12 Tore: Sascha Mölders (FSV Frankfurt)
10 Tore: Nando Rafael (FC Augsburg)
Benjamin Lauth (TSV 1860 München)
9 Tore: Chong Tese (VfL Bochum)
8 Tore: Michael Thurk (FC Augsburg)
Raffael (Hertha BSC)
Adrián Ramos (Hertha BSC)
7 Tore: Emil Jula (Energie Cottbus)
Stefan Leitl (FC Ingolstadt 04)
Srdjan Baljak (MSV Duisburg)
Stefan Maierhofer (MSV Duisburg)
Nicky Adler (VfL Osnabrück)

Nach 203 von 306 Spielen (547 Tore)
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