Aachen - A-Junioren-Trainer: „Alemannia wird viel Spaß haben”

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A-Junioren-Trainer: „Alemannia wird viel Spaß haben”

Von: Klaus Schmidt
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Extrovertiert, emotional: Peter Hyballa. Foto: imago/Sportnah

Aachen. Vielleicht war der Mann an diesem Tag ja einfach nur nicht so drauf wie sonst. „Eigentlich ein ruhiger Vertreter”, sagt Reiner Plaßhenrich, damals Co-Trainer der A-Junioren von Alemannia Aachen, „keiner, der vor der Bank rumtitscht wie manch anderer.”

Die U19 spielte in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund, das wäre eigentlich ohne Belang, doch seit Montag gibt es ein breiteres öffentliches Interesse an dem damaligen BVB-Nachwuchs-Coach. Peter wer? Peter Hyballa übernimmt den Aachener Zweitliga-Kader, und wenn man sich umhört unter den ehemaligen Trainerkollegen, dann wird sich der Namenlose im Profifußball bald einen Namen gemacht haben.

„Hut ab vor Erik Meijer, dass er den Mut hat, so etwas zu machen”, sagt Uwe Fecht (MSV Duisburg) und freut sich, „dass es einer aus diesem Pool geschafft hat. Ein Verein wie Alemannia ist ja auch ´ne richtige Hausnummer.” Sven Demandt, der ab der neuen Saison die U23 von Borussia Mönchengladbach betreut, hat gegen Hyballas Dortmunder zuletzt zwar 7:1 gewonnen „und auch mit Rot-Weiß Essen nie verloren, aber das muss nichts heißen. Peter Hyballa ist mit Sicherheit ein sehr impulsiver Trainer, der versucht, während des Spiels Einfluss auf seine Mannschaft zu nehmen. Das ist etwas, was sofort auffällt. Und er ist sehr ehrgeizig, hat es mit 34 Jahren schon geschafft, Zweitliga-Trainer zu sein.”

Christian Titz (Viktoria Köln), der von 2000 bis 2004 im Aachener Nachwuchsbereich arbeitete, bescheinigt Hyballaschen Mannschaften: „Taktisch sehr gut strukturiert, sehr gut eingestellt. Sie spielen laufintensiv und sind stark im Kurzpass.” Christoph Klöpper (Wattenscheid 09) hat „Hybi” als „extrovertierten Typen kennengelernt. Er ist emotional, und so haben seine Mannschaften in der Regel auch gespielt - offensiv-aggressiv.”

Der neue Alemannia-Coach sei dynamisch, „so tritt er auch an der Seitenlinie auf. Ein sehr engagierter Jugendtrainer mit hoher Qualität. Und wenn man ihn vergleicht mit den letzten Trainern in Aachen: Da ist Hybi schon ein ganz anderer Vogel. Mit ihm wird Alemannia noch viel Spaß haben, ich drücke ihm fest die Daumen.”
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