„Held von Bern”: 54er Weltmeister Schäfer beigesetzt

Von: dpa
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schäfer beerdigung
Erwiesen Schäfer die letzte Ehre: DFB-Präsident Reinhard Grindel (von links), der ehemalige Fußballer Horst Eckel und der ehemalige Fußballer und Präsident des 1. FC Köln, Wolfgang Overath. Foto: Marius Becker/dpa
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Der gebürtige Kölner, ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft und WM-Gewinner von 1954, der Zeit seiner Karriere nur für den 1. FC Köln spielte, war am 7. November im Alter von 90 Jahren. Foto: Marius Becker/dpa
Hans Schäfer grab
Der verstorbene Fußball-Weltmeister wurde auf dem Südfriedhof in Köln zu Grabe getragen. Foto: Marius Becker/dpa
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Die entscheidenden Sekunden des legendären Endspiels am 4. Juli 1954: Hans Schäfer (Mitte, links) und der ungarische Torhüter Gyula Grosics (Mitte, rechts) verpassen den Eckball, den Stürmer Helmut Rahn (nicht im Bild) aufnimmt und einschießt. Am Ende gewinnt die deutsche Fußballnationalmannschaft gegen Ungarn mit 3:2 und wird erstmals Titelträger. Foto: dpa

Köln. Unter großer Anteilnahme ist der vor einer Woche im Alter von 90 Jahren gestorbene Fußball-Weltmeister von 1954 Hans Schäfer am Dienstag in seiner Heimatstadt Köln beigesetzt worden. BAP-Frontsänger Wolfgang Niedecken sang gemeinsam mit der Kölner Mundartband Bläck Fööss die Titel „En unsrem Veedel” und „Ne Kölsche Jung”.

Die Trauerfeier in der St. Albertus-Magnus-Kirche im Stadtteil Lindenthal war geladenen Gästen vorbehalten. Anschließend erfolgte die Beisetzung mit mehreren Hundert Trauergästen auf dem Kölner Südfriedhof.

Zahlreiche Prominente, Freunde und Weggefährten gaben Schäfer das letzte Geleit, darunter die DFB-Spitze mit Präsident Reinhard Grindel, Kölns Präsident Werner Spinner, die Ex-Manager Michael Meier und Andreas Rettig sowie FC-Vizepräsident Toni Schumacher. „Hans Schäfer war ein sehr ehrgeiziger, willensstarker und bodenständiger Mensch”, würdigte Schumacher die Clublegende in seiner Trauerrede. „Wir haben eine große Persönlichkeit und besonderen Menschen verloren.”

Zum Andenken an Schäfer soll die Kölner Südtribüne nach der Clublegende benannt werden. „Zwei Namen werden immer mit dem 1. FC Köln verbunden sein: Franz Kremer und Hans Schäfer”, sagte Schumacher. „Deswegen werden wir der Stadt Köln vorschlagen, die Südkurve des RheinEnergieStadions nach Hans Schäfer zu benennen.”

Schäfer gehörte zur legendären deutschen Mannschaft, die vor 63 Jahren mit dem 3:2-Finalsieg gegen Ungarn das „Wunder von Bern” schaffte. Der „Kölsche Jung”, seinerzeit einer der besten Linksaußen der Welt, spielte in seiner Karriere nur für den 1. FC Köln, mit dem er 1962 und 1964 deutscher Meister wurde.

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