Aachen. Der Preisträger tritt erst einmal in den Hintergrund: «Ohne diese beiden wäre die FairplayLiga nicht möglich, sie haben diese Herausforderung angenommen.» Diese beiden, das sind Detlef Knehaus und Thorsten Meier.
Aachen. Der Spielleiter «KiFu» (Kinderfußball) kommt: und zwar mit großen Schritten. Ab der kommenden Saison wird der Fußballkreis Aachen erneut die Vorreiter-Rolle übernehmen und den «Nachwuchsschiri» beim älteren Jahrgang der E-Junioren einführen.
Aachen. Es ist vielleicht ein typisches Beispiel: Sharam ist in einem kleinen Verein ein prima Kindertrainer, er kann den Jungs mit und ohne Ball viel beibringen. Seine Einheiten bereiten Spaß, und auch die soziale Kompetenz Sharams ist groß.
Aachen. Die Trainer sind die Vorbilder für die Kinder schlechthin und eben jene müssen lernen und erkennen, wie wichtig die Basisausbildung für die Kinder ist. Die Jugendtrainer müssen versuchen, sich in die Kinder hineinzuversetzen und lernen, Kinder zu verstehen, wie Kinder sind und was Kinder in ihren jungen Jahren wollen.
Düren. Kein Schiedsrichter auf dem Platz, der das Geschehen regelt. Die Betreuer stehen Seite an Seite in der Coaching-Zone und greifen nur bei äußerst strittigen Entscheidungen ein.
Düren. Nach dem tragischen Selbstmord des Nationaltorhüters Robert Enke steht die Fußballwelt unter Schock. Experten diskutieren, warum sich der 32-Jährige das Leben nahm. Nach Ansicht von Robert Enkes Vater haben Versagensängste die Depression des Profis ausgelöst.
Eschweiler. Fußball ohne Schiedsrichter, aber mit Trainern, die sich gemeinsam in einer Coachingzone aufhalten und von dort das Spiel gemeinsam begleiten, und mit Fans (Eltern), die sich in angemessenem Abstand zum Spielfeldrand befinden und die Spieler nicht durch unkontrolliertes Hereinbrüllen aus der Fassung bringen. Ein Traum? Nein!
Aachen. «Wir wollen den Kindern das Spiel zurückgeben.» So lautet der Leitsatz, den sich die «Macher» der Fairplay-Liga auf die Fahne geschrieben haben. Seit Anfang 2007 bietet der Fußballkreis Aachen eine Fairplay-Liga für Juniorenmannschaften an. Ein Angebot, das sich anfangs ausschließlich an F-Junioren richtete.
Herzogenrath. Samstag, 22. März 2014: Im Fußballkreis Cham/Schwandorf in Bayern wird die F-Junioren-Partie zwischen FC Maxhütte-Haidhof und der SpVgg Pfreimd angepfiffen, im Kreis Vorpommern die Begegnung zwischen dem Pasewalder FV und dem VfB Pommern Löcknitz.
Aachen. Mit funkelnden Augen, sichtlich zufrieden, hält Ralf Klohr das 160 Seiten schwere Werk in seinen Händen. Der Initiator der Fairplay-Liga zeigt sich angetan von Hauke Heinz’ Diplomarbeit zum Thema «Fairplay im Kinderfußball». «Hauke hat sehr viele neue interessante Details aufgezeigt.
Herzogenrath. Schreiende und schimpfende Eltern, hilflose Trainer, eskalierende Spielsituationen – vom unbeschwerten «Kinderspiel» sind Fußballbegegnungen zwischen Nachwuchsmannschaften häufig weit entfernt.
Aachen. «Die Ruhe auf dem Platz ist unser erklärtes Ziel», sagt Detlef Knehaus, Vorsitzender des Kreisjugendausschusses Aachen (KJA). Da die Gewaltbereitschaft beim Fußball in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen hat, bietet der Fußballkreis Aachen seit Anfang 2007 eine Fairplay-Liga für Junioren-Mannschaften an.
Herzogenrath. Rastlos ist er, ruhelos. Seinem Gehirn gönnt er nur selten Verschnaufpausen. Und die Ideen-Werkstatt ist sein Auto. 86 Kilometer hin, 86 Kilometer zurück. Herzogenrath, Köln, retour. 172 Kilometer.
Herzogenrath. Es steht 0:0 zwischen Bielefeld und Werder Bremen. Auf einmal fällt der damalige Werderstürmer Miroslav Klose im Strafraum. Der Schiedsrichter zögert nicht und entscheidet auf Strafstoß. Doch Klose signalisiert sofort, dass er nicht gefoult worden ist – das Spiel läuft danach weiter, ohne Elfmeter.
Kohlscheid. Kunterbuntes Treiben bestimmte am Wochenende die Szenerie in der Indoor Soccerhalle «Lämmi’s Sportcenter» in Herzogenrath-Kohlscheid. Der Jugendausschuss des Fußballkreises Aachen hatte zu einem Werbeturnier für die Fairplay-Liga geladen.
Aachen. Es war ein wunderbar faires Spiel. Keine bösen Fouls, keine Handgreiflichkeiten, kein Gemotze mit dem Gegenspieler. Und auch der Schiedsrichter musste nur sechs Mal eingreifen – um den Talenten die Schuhriemen zu schnüren.
Aachen. So macht Fußballgucken Spaß: Viel Einsatz, tolle Tore und gute Stimmung unter den Zuschauern! Nein, hier geht es nicht um ein Bundesligaspiel, sondern um ein F-Junioren-Spiel in der Fairplay-Liga zwischen Borussia Brand und Rhenania Richterich.
Aachen. «Genug geredet. Genug passiert. Wir handeln!» So heißt der Slogan, den sich der Fußballkreis Aachen für seine neue Fairplay-Liga überlegt hat. Da die Gewaltbereitschaft beim Fußball in den letzten Jahren zugenommen hat, bietet der Kreis seit Anfang März 2007 eine Fairplay-Liga für die F-Junioren an.
Aachen. Fußball, Emotionen, Aggressionen. Das Muster für die Entstehung gewaltsamer Handlungen beim Jugend-Fußball scheint immer wieder ähnlich zu verlaufen. Nicht selten sind die emotional beteiligten Trainer und Eltern dafür verantwortlich, dass der Fair-Play-Gedanke und damit die Anerkennung und Einhaltung der Spielregeln sowie der partnerschaftliche Umgang mit den Gegnern meist in den Hintergrund gerät.