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Sir Christopher Lee sagt Danke

Von: Stefan Herrmann
Letzte Aktualisierung:
Ein Weltbürger in Aachen: Chr
Ein Weltbürger in Aachen: Christopher Lee (Mitte) nimmt mit seiner Gattin Birgit den Scheck über 670 000 Euro von AZ-Chefredakteur Bernd Mathieu (rechts) sowie AZ-Redakteur Manfred Kutsch entgegen. Links Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Das Spendenergebnis ist überwältigend: 670 000 Euro haben die Leserinnen und Leser unserer Zeitung für die Unicef-Aktion „Wir wollen leben” gegeben, um den Kampf gegen den Hunger in Ostafrika zu unterstützen.

Am Montagabend überreichten AZ-Chefredakteur Bernd Mathieu und Redakteur Manfred Kutsch auf der Treppe des Aachener Rathauses den Rekordbetrag in Scheck-Form an die britische Schauspiel-Legende Sir Christopher Lee („Dracula”, „Der Herr der Ringe”).

Soviel Geld war in der seit 1995 bestehenden Partnerschaft zwischen Aachener Zeitung und Unicef noch nie zusammen gekommen. Der 90-jährige Unicef-Botschafter Lee bedankte sich vor tausenden Zuschauern, die zum Empfang der diesjährigen CHIO-Partnerregion Rio de Janeiro auf den Markt geströmt waren, für das außergewöhnliche Engagement der Spender: „Es ist absolutely wunderbar!”

Lee, der selbst mehrere Male Afrika bereist hat, betonte, es sei die Pflicht derer, die einen berühmten Namen haben, für die Kinder dieser Welt, die vom Hungertod bedroht sind, zu kämpfen. AZ-Chefredakteur Bernd Mathieu würdigte Lee als „Weltbürger, der extra aus London in die Europastadt Aachen gekommen” sei, um die Rekordsumme der Unicef-Aktion entgegenzunehmen.

Unser Redakteur Manfred Kutsch war im vergangenen Jahr mit seiner Frau Silke nach Ostafrika gereist, um über die Dürre und ihre Folgen in Nordost-Kenia und Somalia zu berichten. Zum Höhepunkt der Krise im Herbst 2011 waren 13,3 Millionen Menschen betroffen, zehntausende Kinder starben, es hatte bis zu anderthalb Jahre nicht geregnet. Hinzu kam und kommt der Bürgerkrieg in Somalia, der den Helfern das Leben schwer macht.

Unicef schaffte auch mit der Hilfe unserer Zeitung insgesamt 60.000 Tonnen Hilfsgüter ins Krisengebiet - neben Zusatznahrung auch Material zur Wasseraufbereitung, Medikamente, Impfstoffe und medizinisches Gerät. Durch die große Hilfswelle konnte die Krise zwar gestoppt, aber noch nicht beendet werden. Immer noch sitzen Millionen Flüchtlinge in Lagern fest, 300.000 Kinder in Somalia gelten weiterhin als akut unterernährt.

Auf Christopher Lee wartet am Dienstag während der CHIO Media Night noch eine ganz besondere Auszeichnung: Dann wird die Filmikone zum Ehrenbotschafter des Kinderhilfswerks Unicef ernannt.



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