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Mit Merkel, aber ohne Müller

Von: dpa
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Heute wird der CHIO in der Aachener Soers eröffnet. Foto: dpa

Aachen. Wirbel um die Eröffnungsfeier des Aachener Reitturniers CHIO: Stürmerstar Thomas Müller, der sich vor der Weltmeisterschaft angekündigt hatte, wird wohl doch nicht kommen. „Als er sich vor der WM angemeldet hat, wird er wohl nicht auf der Pfanne gehabt haben, dass das an dem Tag stattfindet, nachdem er aus Südafrika zurückkommt. Das war ja nicht abzusehen”, sagte CHIO-Sprecher Niels Knippertz.

Außerdem sei ihm nach Aussage seines Managers der Medienrummel um seinen Auftritt bei dem Reitturnier zuviel geworden.

Ursprünglich wollte Müller seiner Frau Lisa zuliebe nach Aachen kommen, die eine begeisterte Reiterin ist. Ob seine Frau nun alleine anreist oder Müller überraschenderweise doch noch auftaucht, war am Mittag unklar. „Wenn er doch kommt, wäre es umso schöner”, sagte Knippertz. Erwartet werden in jedem Fall Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die ehemalige Schwimmerin Franziska von Almsick und Schalke-Trainer Felix Magath. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die Feier wie auch in den vergangenen Jahren eröffnen.

Aus der NRW-Landesregierung werden Innenminister Ingo Wolf (FDP) und Integrationsminister Armin Laschet (CDU) erwartet. Es könnte eine ihrer letzten Amtshandlungen sein, denn schon am Mittwoch soll Hannelore Kraft (SPD) zur neuen Ministerpräsidentin Nordrhein- Westfalens gewählt werden. Nach ihrer Wahl würde sie dann sofort eine Einladung nach Aachen erhalten, sagte Kristina Hackländer aus der Protokoll-Abteilung des CHIO. Zumindest zum Abschluss des Turniers könnte dann noch eine Ministerpräsidentin kommen. Der scheidende Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) kommt - anders als in den vergangenen Jahren - nicht mehr zur Eröffnung.

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