Aachen - Ewald Meier: „Wünsche Aachen die EM 2015”

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Ewald Meier: „Wünsche Aachen die EM 2015”

Von: Wilhelm Peters
Letzte Aktualisierung:
Unterstützt Aachens EM-Bewerb
Unterstützt Aachens EM-Bewerbung für 2015: Bundestrainer Ewald Meier. Foto: Michael von Fisenne

Aachen. Ewald Meier, der Bundestrainer der Gespannfahrer, formuliert es salopp: „Ja, mit Sicherheit, die kriegt ihr hier her!” Gemeint ist die Europameisterschaft 2015, für die sich Aachen bekanntlich beworben hat. Über die Zukunft und das aktuelle Geschehen sprachen wir mit Meier, der kritische Worte über die Bewertungen findet.

Wie sieht Ihr erstes Fazit aus?

Meier: Aachen ist in diesem Jahr, in dem kein Championat stattfindet, mit dem Nationenpreis der Höhepunkt für die Vierspänner, für die dann nur noch Breda im September folgt. Es ist ein Aufbaujahr im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2012 in Riesenbeck, an der wir als Gastgeber mit neun Fahrern teilnehmen dürfen.

Sind Sie mit dem bisherigen Verlauf in Aachen einverstanden?

Meier: Einige Fahrer haben neue, junge Pferde im Gespann. Da geht und ging es in den bisherigen. ländlicheren Turnier auch darum, bekannter zu werden. Auf den drei bisherigen nationalen Turnieren lief es gut. Hier spielen die jungen Pferde noch etwas verrückt, weil das ganze Drumherum anders, viel größer ist, diese Erfahrung in der Praxis kann nur gut sein.

Warum geht es darum, bekannter zu werden?

Meier: Das hat man in der ersten Prüfung hier in Aachen gesehen: Die Noten der Spitzenfahrer waren nicht so, wie sie gefahren sind. Sie sind sehr wohlwollend bewertet worden, weil sie eben bekannt sind. Bei Weltmeister Boyd Exell habe ich zu viel Galopp gesehen. Chester Weber hat neue Pferde im Gespann. Auch er hat einen Bonus bekommen. Da sind Namen und nicht die Leistung bewertet worden.”

Das ärgert Sie sehr?

Meier: bIch finde es nicht richtig, aber kann es nicht ändern.

Christoph Sandmann als gesetzter Fahrer, Ulrich von Stein und Michael Brauchle haben Sie für die Equipe nominiert. Die Chancen?

Meier: Schweden schätze ich stark ein, Ungarn, die Schweiz, obwohl Daniel Würgler auch zwei neue Pferde hat. Wir haben durchaus aber auch Chancen.

Wie sieht es mit der kombinierten Einzelwertung aus?

Meier: Eigentlich wie gehabt: Exell, Weber und Chardon sehe ich vorne. Sandmann ist auch immer gut für einen der vorderen Plätze, aber er hat Trainingsrückstand, weil er zugunsten seiner Stallmeisterin Carola Diener und seiner Tochter Anna, die sehr erfolgreich Zweispänner fahren, vor Aachen nur einen Wettbewerb hatte.

Und wie schätzen Sie Aachens EM-Bewerbung für 2015 ein?

Meier: Die kriegt ihr hier her. Nirgendwo gibt es eine vergleichbare Veranstaltung, auf der alles nebeneinander stattfindet, alles so optimal organisiert ist. Die letzte Vierspänner-EM bin ich noch selbst gefahren vor 30 oder 32 Jahren in Zug in der Schweiz. Das war damals mein allererstes Championat. Ich wünsche Aachen die EM 2015.
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