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Ein ganz liebes Pferd für den OB

Von: Stephan Mohne und Thorsten Karbach
Letzte Aktualisierung:
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Die TV-Nation kennt sie seit Jahrzehnten: Liz Baffoe und „Mutter Beimer” Marie-Luise Marjan aus der „Lindenstraße legten bei ihrem CHIO-Besuch einen Zwischenstopp am am AZ-Aktionszentrum ein und stellten sich den Fragen von AZ-Redakteur Robert Foto: Michael Jaspers

Aachen. Für einen Tag CHIO braucht Frank Rothenberger einen Tag zuhause - um den Parcours zu entwerfen. Spezialist Rothenberger ist weltweit die Nummer 1 unter den Gestaltern anspruchsvoller Springparcours. Worauf es ankommt - in diesem Fall beim Stawag-Preis - erläuterte er im Stadioninterview mit unserem Redakteur Manfred Kutsch.

Es ist ein neuer Service für die Zuschauer, dass Kutsch vor den großen Wettbewerben die Hindernisse und ihre Tücken vorstellt. Dazu gibt es flotte Einspieler von Reitern auf der Videoleinwand und natürlich eine anschauliche Grafik, die den Kurs aufzeigt.

Und mit Frank Rothenbergers Erklärungen wird schnell deutlich, worauf es ankommt. „Für die Pferde ist Hindernis 1 direkt am Teich schon ungewohnt”, sagt dieser. Und: „Das ist eine schwere Kombination.” Spannend ist das, und die Blicke der Zuschauer sind anschließend natürlich genau auf diese Hindernisse gerichtet.

Schwere Kombination, gespannte Blicke - das alles hat am Ende der Schweizer Steve Guerdat am besten und vor allem schnellsten gemeistert. Frank Rothenberger sprach er im Siegerinterview mit AZ-Redakteur Robert Esser unmittelbar nach der Siegerehrung denn auch ein dickes Lob für die Parcoursarbeit aus.

Mit am Gesprächstisch die Stawag-Vorstände Dr. Christian Becker und Dr. Peter Asmuth, schließlich hat „ihr” Unternehmen die 40.000 Euro Siegprämie für den Wettbewerb bezahlt. Plus einen nagelneuen Elektroroller, gegen den Guerdat nun ab und zu das Pferd tauschen kann. Sponsoring, sagen die Firmenchefs exemplarisch, sei für ein lokales Unternehmen wie die Stawag eine Selbstverständlichkeit.

Und Christian Becker sitzt bisweilen auch selbst auf dem Pferd - nicht ganz so erfolgreich: „Ich bin schon öfter runtergefallen.” Noch weniger talentiert ist in dieser Hinsicht Marcel Philipp, der erstmals als Oberbürgermeister gemeinsam mit ALRV-Vorstandschef Klaus Pavel die Besucher im Stadion begrüßte.

Vor 25 Jahren ungefähr war es, als der Oberbürgermeister auf einem Pferd saß - was dann auch schon das Ende seiner Reiterkarriere war. Erst am Dienstag folgte eine Wiederholung der wagemutigen Aktion. Allerdings nur fürs Pressefoto - inklusive frechem Cowboyhut: „Die haben mir zugesichert, mir ein liebes Pferd zu besorgen”, so der OB lachend.

Sattelfester was seine Aufgabe angeht ist Hubert Coonen. Der ist seit 30 Jahren an der Schranke beziehungsweise nun der Pforte zum Parcours und erzählt Kutsch im Stadiongespräch von einer besonderen Begegnung.

Eine Zuschauerin hatte im Programm Parcoursbesichtigung gelesen und wollte nun auf den Rasen. Coonen schließlich führte sie zum ersten Hindernis, die Zuschauerin merkte, dass sie fehl am Platz war und dankte herzlich. Auch das ist der CHIO.

Zum CHIO gehört auch die Prominenz. Wie zum Beispiel die Schauspielerinnen Liz Baffoe und Marie-Luise Marjan, die sich bei Robert Esser am Mikrofon eingefunden hatten. Beide kennt die TV-Nation seit Jahrzehnten aus der „Lindenstraße”.

Baffoe ließ wissen, dass sie es besonders mag, wenn die Außenseiter mal gewinnen. Und das erlebe man in Aachen ja immer wieder - gerade das mache so viel Spaß. Marie-Luise Marjan weilte auf Einladung von Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker auf dem CHIO, dessen Sportförderung - insbesondere im Tennisbereich - sie lobte.

Und ans Publikum gewandt fragte sie, ob nicht jemand Interesse an Sport-Nachwuchsförderung habe. Den entsprechenden Appell ließ sie dann auch noch folgen.

Schlag auf Schlag wird an den kommenden Turniertagen weitergehen mit den AZ-Interviews im Stadion sowie am Aktionszentrum im „CHIO Village” gleich neben der Haupttribüne.

Neu: Bewachter Parkplatz für Fahrräder

Kritik hat es im vergangenen Jahr an der Situation in Sachen Fahrradparkplätze gegeben. Darauf hat der ALRV jetzt reagiert.

Hinter der Aachen-Münchener-Tribüne gibt es jetzt einen von der städtischen Parkhausgesellschaft Apag betriebenen und bewachten, allerdings kostenpflichtigen Fahrradparkplatz. Die Tagesgebühr ist jedoch gering. Bislang hatten sich die Fahrräder immer insbesondere am Zaun entlang des Soerser Weges „gestapelt”.

Neu ist in diesem Jahr auch, dass weitere Flächen vom Schotter befreit und gepflastert worden sind - insbesondere am Dressurstadion und rund um die Tribünen des Springstadions. Im Ladendorf sei dies aber nicht vollständig möglich, so ALRV-Pressesprecher Nils Knippertz.

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