Der CHIO „ist einfach nicht zu überbieten”

Von: eb
Letzte Aktualisierung:
meggle-fotto05
Fühlen sich in Aachen sehr wohl: Das Ehepaar Marina und Toni Meggle im Dressurstadion. Foto: Michael von Fisenne

Aachen. Es war eher ein Zufall, der Toni Meggle Ende der 60er Jahre zur Dressur führte. Der ambitionierte Vielseitigkeitsreiter wollte seiner Stute Ute nach einer Beinverletzung nicht mehr das anstrengende Gelände zumuten, sie nur noch in der Dressur vorstellen. Und seitdem ist Toni Meggle dem Sport im Viereck eng verbunden.

Angefangen hatte auch Meggle, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Meggle AG mit jährlich mehreren hundert Millionen Euro Umsatz, mit dem roten Rock. „Je höher, je lieber”, erinnert sich der 78-Jährige, der mit seiner Frau Marina in der Nähe von Wasserburg am Inn den Georgihof besitzt. Gemeinsam sitzen sie auch heute noch, wann immer es geht, im Sattel. Nach dem Springsport versuchte sich Josef Anton III, genannt Toni, Meggle in der Vielseitigkeit („meine beste und schönste Periode”), ehe die Liebe zur Dressur entflammte.

Ein gutes Dutzend Vierbeiner sind auf dem Hof der Meggles zu Hause, darunter auch Spitzenpferde, die wie alle anderen von Dieter Laugks und seiner Frau Dodo betreut und geritten werden. Dass keines der Meggle-Pferde in Aachen am Start ist, liegt an einer Bänder-Verletzung von Weltall, dem Spitzenpferd. „Aber nächstes Jahr wieder”, hofft Meggle, der ein bedeutender Förderer im sozialen und kulturellen Bereich ist. Im Sport unterstützt er nicht nur den Spitzenbereich, Toni Meggle engagiert sich auch im Breiten- und für den Behindertensport.

Der CHIO Aachen ist auch für Familie Meggle immer wieder ein besonderes Ziel, seit fast 15 Jahren steht der Turnier-Termin dick unterstrichen im Kalender. „Einfach nicht zu überbieten” sei das Turnier sagt Marina Meggle und lobt die vorbildliche Organisation und den liebenswerten Umgang miteinander.

Am Samstag saßen Marina und Toni Meggle natürlich auf der Tribüne im Dressurstadion und verfolgten gebannt „ihren” MEGGLE-Preis, den der US-Amerikaner Steffen Peters gewann.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert