Aachen - Der CHIO Aachen startet Freitag mit den Voltigierern

Der CHIO Aachen startet Freitag mit den Voltigierern

Von: Helga Raue
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Mitfavorit auf den Sieg beim V
Mitfavorit auf den Sieg beim Voltigieren: der EM-Dritte Viktor Brüsewitz. Foto: imago/Rau

Aachen. „Das ist das letzte Nadelöhr, durch das alle müssen.” Je drei WM-Tickets bei den Frauen und den Männern kann Ursula Ramge noch vergeben, je vier Voltigierer schickt die Bundestrainerin von Freitag bis Sonntag zum Auftakt des CHIO Aachen (29. Juni bis 8. Juli) ins Rennen.

Nur wer hier vorne mitturnt, darf auch Mitte August bei den Weltmeisterschaften im französischen Le Mans die deutschen Farben vertreten.

„Ich erwarte, dass unsere besten Voltigierer beiderlei Geschlechts auch vorne mitmischen - hier in Aachen und bei der WM”, hat Ramge die Erwartungen hochgesteckt. Sicher nicht unberechtigt, denn die deutschen Voltigierer zählen zur internationalen Elite. Ein wenig entspannter kann die Gruppe von Europameister Neuss-Grimlinghausen beim CHIO an den Start gehen, sie hat ihr WM-Ticket bereits sicher mit jeweils hauchdünnen Erfolgen vor der Gruppe des VV Ingelsberg, der in Aachen ebenfalls am Start ist.

Eine Wachablösung gibt es auf jeden Fall bei den Männern, denn der Schweizer Welt- und Europameister Patric Looser, der bei Kai Vorberg (Köln) trainierte, hat seine Karriere beendet. Und da die Franzosen keine Voltigierer nach Aachen schicken - hier scheut man vor der WM im eigenen Land wohl den Vergleich - und Vize-Europameister Nicolas Andreani somit passt, dürfte alles auf ein Top-Duell des EM-Dritten Viktor Brüsewitz (Garbsen) mit dem Tschechen Lukas Klouda hinauslaufen. „Unter den Top 3 möchte ich auch Erik Oese sehen”, erwartet die Bundestrainerin viel vom letztjährigen Deutschen Meister. Der hat mit Sir Bernhard RS von der Wintermühle nun ein Top-Pferd und mit Kai Vorberg einen Weltklasse-Mann an der Longe. Deutschlands Vorzeige-Voltigierer, je zwei Mal Welt- und Europameister, wird im Rahmen des CHIO aus dem Sport verabschiedet.

Bei den Frauen ist die britische Welt- und Europameisterin sowie Weltcup-Siegerin Joanne Eccles das Maß der Dinge. „Aber ich erwarte, dass Sarah Kay sie richtig unter Druck setzt”, hält die Bundestrainerin auf die Vize-Europameisterin aus dem schleswig-holsteinischen Sörup große Stücke. Pech hat „Preis der Besten”-Siegerin Kristina Boe (Husum), deren Pferd Le Beau sich am Donnerstag verletzte, und die nun mit ihrem Zweitpferd anreisen muss.

Der CHIO 2012 Aachen startet Freitag um 8 Uhr in der Albert-Vahle-Halle mit den Pflicht-Durchgängen.
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