Radarfallen Blitzen Freisteller

Roel Brouwers: „Am Ende stehe ich mit leeren Händen da“

Von: Bernd Schneiders
Letzte Aktualisierung:
Roel Brouwers
Gladbachs Roel Brouwers (r) und Frankfurts Stefan Aigner kämpfen um den Ball. Foto: dpa

Mönchengladbach. Nach fast sieben Jahren im Gladbacher Dress trennen sich sehr wahrscheinlich am Saisonende die Wege von Roel Brouwers und Borussia Mönchengladbach. Der Abwehrrecke sucht jetzt einen neuen Verein, der zu ihm passt. Für den Zweitligisten Alemannia Aachen hätte der 32-Jährige „sehr gerne gespielt“.

Stimmt es, dass Borussia Ihren Vertrag nicht verlängern will?

Brouwers: Zumindest nicht momentan. Vielleicht gibt es noch ein wenig Hoffnung. Aber ich kann doch nicht darauf warten, dass sie sich vielleicht im Juni anders entscheiden. Am Ende stehe ich mit leeren Händen da.

Sind Sie traurig nach fast sieben Jahren im Gladbacher Dress?

Brouwers: Klar, ich bin schon enttäuscht. Ich hatte auf Klarheit gehofft und darauf, bleiben zu können. Natürlich muss man immer mit solchen Entscheidungen rechnen. Aber ich hätte sehr gerne weiterhin für Borussia gespielt. Daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Jeder weiß, dass ich gerne geblieben wäre.

Und was passiert jetzt?

Brouwers: Noch ist alles ganz frisch. Aber ich werde natürlich anfangen, mich umzuschauen.

Was kommt in Frage?

Brouwers: Ich werde einen Verein suchen, der gut zu mir passt.

Wie etwa Roda Kerkrade?

Brouwers: Klar, mein Heimatklub ist immer offen für mich. Wir hatten schon Kontakt, allerdings vor dem Gespräch mit Max Eberl.

Gibt es noch mehr Interessenten?

Brouwers: Ja, noch ein Klub aus der Ehrendivision, einer aus dem Ausland und auch Vereine aus der Zweiten und Ersten Bundesliga.

Schade, dass Alemannia Aachen nur noch in der vierten Liga spielt.

Brouwers: Ja, für Alemannia hätte ich sehr gerne in der Zweiten Liga gespielt.

Sie fahren jeden Tag nach Mönchengladbach. Kommt deshalb nur ein Klub in Frage, der in der Nähe ist?

Brouwers: Nein, wenn es einen schönen Verein gibt, bin ich auch gerne bereit, mit meiner Familie umzuziehen und dort zu leben.

Berlin soll doch eine sehr interessante Stadt sein . . .

Brouwers (lacht): Ja, mit Jos Luhukay habe ich immer sehr gerne und gut zusammengearbeitet...

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert