Mönchengladbach - Mit besserer Chancenverwertung zum Heimsieg gegen Hoffenheim

Mit besserer Chancenverwertung zum Heimsieg gegen Hoffenheim

Von: Lukas Weinberger
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Dienstag und Mittwoch mit Grippe im Bett, gestern wieder beim Training: Gladbachs Trainer Lucien Favre hofft, morgen gegen Hoffenheim auf Flügelflitzer Patrick Herrmann bauen zu können. Foto: sport/Ulmer

Mönchengladbach. Den Trainingsplan für diese Woche haben sich die Spieler von Borussia Mönchengladbach ganz alleine zusammengestellt. „Wir haben viel vor dem Tor gearbeitet“, sagt Lucien Favre. Pässe in die Tiefe, Flanken, Abschlüsse – mit solchen Dingen hat der Schweizer Fußballlehrer seinen Übungskatalog gefüllt.

Gewünscht haben sich die Spieler dieses Programm nicht wirklich, zumindest nicht offiziell – aber sie haben sich eindrucksvoll dafür beworben: Am vergangenen Samstag spielte die Borussia gegen Werder Bremen reihenweise gute Möglichkeiten heraus – um sie dann in Serie zu vergeigen. „Es ist sehr positiv, dass wir so viele Torchancen haben“, sagt Favre. Aber Möglichkeiten alleine reichen nicht – das weiß natürlich auch Borussias Trainer.

Keine Frage, nur mit eigenen Toren kann die Borussia der Negativspirale mit zuletzt sechs Spielen ohne Sieg entkommen. Und vielleicht kommt da mit der TSG Hoffenheim morgen genau der richtige Gast in den Borussia-Park. 44 Tore haben die Kraichgauer bisher kassiert – nach den Krisenklubs Stuttgart, Bremen und Hamburg die meisten der gesamten Liga. Gegen Werder hat es nicht wirklich mit den Gladbacher Toren geklappt.

Dafür jetzt gegen Hoffenheim? Favre jedenfalls will von den scheinbaren Defensiv-Problemen der Gäste nicht viel wissen: „Jede Mannschaft hat ihre Stärken und Schwächen“, lautet sein lapidarer Kommentar. Bei den Stärken des Gegners wird der Schweizer aber prompt präziser: Konterstark sei der Tabellenzehnte, das habe man auch beim 4:1-Sieg der Mannschaft von Markus Gisdol über den VfB Stuttgart gesehen. Hellwach müsste sein Team da sein, sagt Favre. Schließlich sprechen die 44 erzielten Treffer der Hoffenheimer eine ebenso deutliche Sprache wie die 44 kassierten. Kein Wunder, dass die TSG in dieser Saison das Team ist, bei dessen Spielen die meisten Tore fallen.

Die Hoffenheimer Angriffe abfangen soll morgen unter anderem wieder Filip Daems. Der Kapitän der Borussen wird für den schwer am Knie verletzten Oscar Wendt wieder auf die Position des linken Verteidigers rücken. In der Offensive erhält Branimir Hrgota wahrscheinlich erneut einen Platz in der Startelf. „Klar hat er Chancen, von Anfang an zu spielen“, sagt Favre.

Der Venezolaner Juan Arango hat seine Adduktoren-Blessur ohnehin noch nicht vollends überwunden, könne laut Favre noch immer nicht richtig schießen. Und zudem habe der 21-jährige Hrgota seine Sache in Bremen gut gemacht, lobte der Trainer, „auch wenn er auf der linken Seite noch ein paar Sachen lernen muss.“ Hoffen kann Favre auf einen Einsatz von Patrick Herrmann. Der Flügelflitzer fehlte am Dienstag und Mittwoch wegen einer Grippe beim Training, war am Donnerstag aber wieder an Bord. Herrmann müsste dann zeigen, dass er auch ohne viel Training treffen kann, seine Kollegen haben ja fleißig geübt.

Voraussichtliche Aufstellung: ter Stegen – Korb, Jantschke, Stranzl, Daems – Kramer, Xhaka – Herrmann, Hrgota – Raffael, Kruse

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