Aachen - Stuckmann ist nicht länger gesetzt

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Stuckmann ist nicht länger gesetzt

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
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Auf dem Weg nach oben: Tim Krumpen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die Ferien enden am 28. Juni, und dann hat Alemannia gleich eine neue Aufgabe: „Wir werden keine Nummer 1 haben”, erklärt Manager Erik Meijer. Nun hat auch der Zweitligist seine T-Frage. Das ist das Resultat der letzten Monate.

„Thorsten Stuckmann hat nicht seine beste Saison hinter sich. Die anderen Jungens hinter ihm sind näher gekommen. Das Rennen wird eröffnet, wie auch bei den Feldspielern ist kein Torwart gesetzt.” David Hohs war ein guter Vertreter, als der Platzhirsch zweimal krank ausfiel.

Und auch Tim Krumpen hat in der Nachwuchsmannschaft einen so guten Eindruck gemacht, dass er nicht nur erneut einen Vertrag als „local player” erhielt. Der junge Schlussmann wird auch zu den Profis befördert. „Er hat sehr gute Reaktionen, ist schnell auf den Beinen. Er hat diese Chance verdient”, sagt sein Manager.

Leidtragender wird Thomas Unger, der zuletzt als dritter Torwart galt. „Hohs und Krumpen sind an ihm vorbeigezogen”, bilanziert Meijer. Die Verträge aller vier Keeper laufen nach der folgenden Spielzeit parallel aus.

Für den ewig gesetzten Stuckmann ist das eine neue Ansage. Der 29-Jährige macht keinen Hehl daraus, dass er vielleicht sogar sein schwächstes Profijahr hinter sich hat. „Es war nicht alles so schlecht, wie es teilweise gemacht wurde, aber definitiv war es keine glückliche Saison von mir. Ich muss mich steigern.” Das Rezept des Schlussmanns: In der Sommerpause wird diese schlechte Spielzeit feierlich von der Festplatte gelöscht. „Ich werde die Spiele abhaken.”

Der nicht mehr unumstrittene Stuckmann will den Neuanfang, wieder Selbstvertrauen aufstapeln, um dann „wieder zu spielen. Wenn ich meine Leistung bringe ich, werde ich eingesetzt.” Zumindest Stuckmann hat keine Zweifel, wer am Ende die T-Frage für sich entscheidet.
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