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Stadt Aachen: Schmeißen Alemannia nicht raus

Von: pa
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Tivoli Paniktaster
Doch kein Umzug nach Jülich? Nach Angaben der Stadt muss sich die Alemannia kein neues Stadion für seine Heimspiele suchen. Foto: dpa
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Doch kein Umzug nach Jülich? Nach Angaben der Stadt muss sich die Alemannia kein neues Stadion für seine Heimspiele suchen. Foto: Helmut Schiffer

Aachen. Am Mittwochmorgen telefonierten die Beteiligten miteinander: Alemannias Geschäftsführer Michael Mönig und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp tauschten sich aus, verabredeten zeitnah ein Gespräch. Eine Lösung für das heraufziehende Problem ist somit nicht gefunden.

Die Stadt Aachen wird vor Mitte März keine Entscheidung über einen möglichen Mietzins am Tivoli treffen.

„Was wir bis zum 1. März nicht liefern können, ist eine verbindliche Aussage darüber, dass man zum Wunschpreis im Stadion spielen kann“ , sagte Philipp. Das bedeute aber nicht, dass man die Alemannia rauswerfe, wenn eine bestimmte Summe nicht gezahlt werde.

Mönig steht aber unter Zeitdruck, bis Freitag muss er die Lizenzunterlagen für die 3. Liga abgegeben haben. Und immer noch hat er keinen Spielort gefunden. Er wird zunächst das Jülicher Karl-Knipprath-Stadion vorschlagen. Zwar hat auch Kerkrade seine Spielstätte inzwischen angeboten, aber die Dinge müssen rechtlich noch geprüft werden.

Im altehrwürdigen Jülicher Stadion fand Mittwochnachmittag eine Sicherheitsbegehung statt. Ergebnis? Keins. Weder Stadt Jülich noch Verein noch Alemannias Gesandte konnten konkretisieren, ob ein Umzug tatsächlich eine Option für den Klub werden wird. Jülichs Vorsitzender Michael Lingnau bot „dem großen Bruder“ jede Hilfe an. „Natürlich wären wir froh, wenn Alemannia am Tivoli bleiben könnte. Aber wenn das nicht geht, helfen wir gerne aus.“

 

 

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