Schubert und Plaßhenrich unterschreiben für zwei Jahre

Von: Christoph Pauli und Klaus Schmidt
Letzte Aktualisierung:
Schubert
Peter Schubert, zuletzt Trainer der Aachener U23, übernimmt ab sofort das Ruder bei den Schwarz-Gelben. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Alemannias Trainersuche ist beendet: Peter Schubert, der bisherige Trainer der U23, hat am Montagabend einen Zweijahres-Vertrag bei den Schwarz-Gelben unterschrieben. An seiner Seite wird der bisherige U19-Coach Reiner Plaßhenrich stehen, der ebenfalls einen Vertrag für zwei Jahre erhält. Die Trainersuche hat damit eine überraschende Entwicklung genommen.

Es ist eine 180-Grad-Kehrtwende von Uwe Scherr: Alemannias Manager hatte noch vor Wochen eine interne Lösung ausgeschlossen, ärger noch: Er hatte beide Nachwuchstrainer öffentlich abqualifiziert.

„Zu beiden hat sich kein Vertrauensverhältnis entwickelt“, teilte er mit. Sie kämen deswegen nicht in Frage. Deutlicher kann man seine Ablehnung nicht formulieren. Vor ein paar Tagen hatte Schubert auch schriftlich mitgeteilt bekommen, dass sich die Wege am Saisonende trennen. Sein Vertrag war an den Klassenerhalt der ersten Mannschaft gekoppelt.

Scherr und Schubert leiten auch das Nachwuchsleistungszentrum, der Kontakt gilt als schwierig. Vermutlich ist der Sinneswandel von Uwe Scherr auf die bislang erfolglose Trainersuche zurückzuführen. Am letzten Donnerstag hatte sich Scherr einen Korb von seinem Favoriten Uwe Koschinat abgeholt. Der 41-Jährige bleibt lieber bei Fortuna Köln.

Jetzt ist es doch die Hauslösung, die bereits vor Wochen möglich gewesen wäre. „Ich freue mich, dass wir eine Lösung auf der Trainerposition gefunden haben, die im Sinne der Alemannia ist. In der Vergangenheit wurden von mir Aussagen in Bezug auf die interne Kommunikation getätigt, die öffentlich zu Irritationen geführt haben. An dieser Stelle möchte ich diese ausdrücklich revidieren. Peter Schubert ist ein ausgewiesener Fachmann, der in der abgelaufenen Spielzeit in der U23 hervorragende Arbeit geleistet hat. Reiner Plaßhenrich kennt den Verein wie kein Zweiter und wird zudem als Bindeglied zwischen Profi- und Nachwuchsabteilung fungieren. In unserer derzeitigen Situation müssen die Vereinsinteressen an erster Stelle stehen“, wird der Sportdirektor in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert.

Peter Schubert bestätigte unterdessen: „Uwe Scherr hat Reiner Plaßhenrich und mich zu Einzelgesprächen gebeten. Dabei ging es darum, Dinge aufzuarbeiten, wir haben uns darüber unterhalten, was in der Vergangenheit war. Und dann hat Scherr Reiner und mir angeboten beziehungsweise gefragt, ob wir uns vorstellen können, die Erste Mannschaft zu übernehmen.“

Das Trainer-Duo erbat sich zunächst Bedenkzeit. „Die Rahmenbedingungen müssen stimmen. „Aber es muss jetzt endlich was passieren in der Trainerfrage", hatte Schubert kürzlich noch gesagt. Dies ist nun geschehen.

„Die Gespräche mit Uwe Scherr, Reiner Plaßhenrich und mir waren sehr positiv. Wir haben eine gemeinsame Basis gefunden, um eine bessere Zukunft am Tivoli einzuläuten. Wir sind uns einig, dass gerade jetzt in einer der schwierigsten Phasen der Vereinsgeschichte nur eins zählt: Alemannia Aachen“, sagt Peter Schubert zu seinem Engagement als neuer Cheftrainer der Kaiserstädter.

Leserkommentare

Leserkommentare (15)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert