Peter Hackenberg unterschreibt bei Alemannia Aachen

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Rückkehrer Hackenberg unterschreibt am Tivoli

Von: pa
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Zurück am Tivoli: Peter Hackenberg, der bereits mit seinen neuen Kollegen seit Monaten gemeinsam trainiert. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, dass Peter Hackenberg Alemannia verlassen hat, beziehungsweise verlassen musste. Der damalige sportliche Leiter Alexander Klitzpera hatte nicht nur den Ex-Kapitän, sondern auch Bastian Müller und Torwart Frederic Löhe als Rädelsführer einer Revolte nahezu der gesamten Mannschaft gegen den ehemaligen Trainer Christian Benbennek ausgemacht.

Dessen Nachfolger heißt Fuat Kilic und hat eine hohe Wertschätzung für Hackenberg. Seit längerem strebt er ein schwarz-gelbes Comeback des Innenverteidigers an. Am Dienstagabend unterschrieb er schließlich erneut am Tivoli. Der Vertrag läuft anderthalb Jahre, mit einer Option für eine weitere Saison. Hackenberg habe auf viel Geld verzichtet, betont Kilic, zudem halfen externe Sponsoren bei seiner Verpflichtung.

„Ich habe ihn über einen langen Zeitraum kennen- und schätzengelernt“, sagt der Trainer über den Neuzugang. „Er übernimmt Verantwortung, kann unseren jungen Spielern mit seiner Erfahrung sofort weiterhelfen.“ Der Modellathlet hielt sich bereits seit dem Sommer wieder am Tivoli fit, doch eine Rückkehr schien zunächst aussichtslos.

Der 28-Jährige hatte mehrere Angebote aus dem Ausland, auch aus Übersee. Das wäre eine neue Erfahrung gewesen, denn nach seiner Aachener Zeit heuerte er bei AS Eupen an, schaffte es bis in die erste belgische Liga. Mit seiner Frau, einer promovierten Ärztin, hat er in den letzten Monaten den Karriereschritt lange geprüft.

Der gebürtige Eutiner ist längst heimisch in der Region, hat parallel seine berufliche Perspektive als Immobilienberater forciert. Nun verschieben sich die Aufgaben. Hackenberg wird sich zwar weiter um Räume kümmern, allerdings sind das Strafräume. Durch die Verpflichtung von Hackenberg haben sich jedoch die Aussichten von Karim Kucharzik auf Spielzeit am Tivoli deutlich verschlechtert.

In der Hinrunde wurde der Alsdorfer nur sechs Minuten eingesetzt. „Das ist ein guter Junge. Es bringt nichts, wenn er hier versauert“, sagt Fuat Kilic. Auch der 20-Jährige könnte wie Alexander Förster, Haydar Kilic und bald auch Ryo Suzuki den Klub in der Winterpause verlassen. Die Mannschaft nimmt schon am Mittwoch wieder die Arbeit auf. Die morgendlichen Einheiten finden in der Halle statt, ab 15 Uhr trainieren Hackenberg & Co. wieder am Tivoli.

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