Nur die Kassen feiern keine Premiere

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
tivoli-bu
Bereit zum Anpfiff: Umkleidekabine im Tivoli. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Wenn heute um 17 Uhr die Türen zum neuen Tivoli in Aachen aufgeschlossen werden, passiert vieles zum ersten Mal: Die Alemannia absolviert zum ersten Mal ein Pflichtspiel in ihrer neuen Heimat, erstmals werden 11.000 Fans die riesige Stehplatztribüne hinter dem Aachener Tor in Besitz nehmen. Und Premiere feiert auch die sogenannte Tivoli-Card, mit der die Fußballfreunde Bier und Bratwurst bezahlen.

Nur etwas geschieht nicht: „Wir werden die Stadionkassen nicht öffnen, weil wir keine Karten mehr zu verkaufen haben”, kündigt Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer an. Und so werden heute Abend zum Anpfiff der Zweitligapartie zwischen Alemannia Aachen und dem FC St. Pauli 32900 Zuschauer das neue Fußballstadion an der Krefelder Straße bevölkern. Mit anderen Worten: Der Tivoli ist ausverkauft - natürlich auch zum ersten Mal.

15 Monate sind seit dem ersten Spatenstich vergangen. Am Wochenende wurde noch gewerkelt, gestrichen, geschraubt, gewienert und geputzt. Das erste Spiel hätte keinen Tag früher stattfinden dürfen. „Es wird sicher noch Schönheitsfehler geben”, räumt Kraemer ein, einige Dinge würden auch definitiv nicht fertig, „aber davon werden die Zuschauer nichts mitbekommen”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert