Aachen - Noch sechs Spiele im schwarz-gelben Trikot

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Noch sechs Spiele im schwarz-gelben Trikot

Von: Roman Sobierajski
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Aachen. Seine Wohnung in Eilendorf hat Daniel Adlung bereits fristgerecht gekündigt. Das Ausleihgeschäft mit dem VfL Wolfsburg endet am 30. Juni. „Und dann muss ich wieder zurück, so oder so, schließlich stehe ich noch ein Jahr lang in Wolfsburg unter Vertrag”, meint der 22-Jährige, der mit ansteigender Formkurve zu einer festen Stütze der Mannschaft von Alemannia Aachen geworden ist.

Erst zwei Tage vor dem Saisonauftakt war Adlung zur Alemannia gestoßen und konnte beträchtliche Erfolge für sein Alter vorweisen: Deutscher Meister geworden, ohne auch nur für eine Spielminute von Trainer Felix Magath eingesetzt worden zu sein, die U21-Europameisterschaft gewonnen - und wieder keine Sekunde auf dem Rasen gestanden.

Entsprechend schwer fiel der Start, zumal sich für die Position auf der rechten Mittelfeldseite bis zu ihren Verletzungen auch Florian Müller und Manuel Junglas nachhaltig empfahlen. „Am Anfang der Saison hat mir einfach die Spielpraxis gefehlt”, gesteht Adlung ein. „Ein Jahr lang habe ich nur Einsätze in der Regionalliga gehabt und keine höherklassigen Spiele. Aber ich habe die komplette Vorbereitung im Winter mitgemacht und bin mittlerweile gut angekommen.”

Auch wenn es für den Mittelfeldspieler, der sich mit zwei Treffern und drei Vorlagen empfehlen konnte, eine zeitlang gedauert hat, bis er sich etablieren konnte, zieht der 22-Jährige eine positive Bilanz über seine Zeit in Schwarz-Gelb: „Ich habe jetzt keinen Druck, sofort etwas Neues finden zu müssen, weil ich ja noch ein Jahr in Wolfsburg unter Vertrag stehe. Ich wollte auf jeden Fall spielen und bin im Team akzeptiert. Zudem ist es mir gelungen, mich mit guten Leistungen zu empfehlen.”

Die 1:2-Niederlage des VfL Wolfsburg bei Fulham FC in der Europa League hat sich Adlung nicht nur aus alter Verbundenheit zu den „Wölfen” angeschaut, sondern auch aus persönlichen Interessen heraus: Schließlich entscheidet der noch nicht gefundene neue Wolfsburger Trainer, mit welchen Spielern er in der kommenden Saison arbeiten will; auch vom Abschneiden im internationalen Geschäft dürfte die Frage abhängen, wie gut die Mannschaft doppelt besetzt sein wird.

Den bisherigen Saisonverlauf für das Team sieht die Leihgabe vor dem Spiel bei Hansa Rostock mit Stolz und Ärger zugleich: „Im Moment haben wir eine gute Elf gefunden. Und sieht man, wer alles auf der Bank sitzt, kann man die Qualität des Kaders einschätzen. Aber wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Hätten wir gegen die sogenannten Kleinen nicht locker zehn Punkte liegen lassen, wir wären ganz vorne mit dabei.” Eine Rückkehr zur Alemannia kann sich der fünffache U21-Nationalspieler gut vorstellen: „Wenn ich die Vorbereitung beim VfL mitmache, werde ich zu Saisonbeginn voll im Saft stehen”, schätzt der 22-Jährige ein und findet noch einen anderen Grund: „Aachen ist im Vergleich zu Wolfsburg auf jeden Fall die schönere Stadt.”

Tordifferenz bewahrt vor dem Relegationsplatz

Nur noch die bessere Tordifferenz gegenüber dem FSV Frankfurt trennt Hansa Rostock vom Relegationsplatz. Aus diesem Grund wurde Kapitän Martin Retov, der nach einem Kopfstoß im Spiel gegen St. Pauli für sieben Spiele gesperrt wurde, nicht suspendiert: Der Däne könnte noch im Relegations-Rückspiel um den Klassenerhalt zum Einsatz kommen.
ArtikelZum Ende der Hinrunde hatte der frühere Bundesligist noch beruhigende neun Punkte Abstand auf die Rote Zone, dieser Vorsprung ist komplett aufgebraucht, da das Team von Trainer Marco Kostmann - der dritte in der Saison - aus elf Rückrundenspielen lediglich sieben Punkte erzielte. Bei sieben geschossenen Toren steht nur ein Sieg zu Buche (MSV Duisburg).

Hansa muss in den verbleibenden sechs Saisonspielen unter anderem noch gegen Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern, den Vierten Fortuna Düsseldorf und Erzrivalen Energie Cottbus antreten.

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