Aachen - Mronz-Vertrag am Tivoli wird nicht verlängert

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Mronz-Vertrag am Tivoli wird nicht verlängert

Von: pa
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Vor dem Abschied vom Tivoli: Geschäftsführer Alexander Mronz. Foto: sport/Revierfoto

Aachen. Einen neuen Geschäftsführer Sport hat Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen Anfang Februar installiert, auch bei der kaufmännischen Leitung ist eine Änderung geplant. Nach Informationen unserer Zeitung wird der Ende Juni auslaufende Vertrag mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Alexander Mronz nicht verlängert.

Ein Neuanfang ist geplant. Diesen Beschluss fasste der Aufsichtsrat am Montagabend mehrheitlich. Eine Bestätigung für die Personalie wollte Christian Steinborn, Sprecher des Gremiums, am Dienstag nicht geben. „Ich möchte zu dem Thema nichts sagen.“ Mronz selbst war am Dienstag und Montag in seinem Urlaubsdomizil nicht zu erreichen.

Der 50-Jährige hatte am Ende des Insolvenzverfahrens im letzten Frühjahr zunächst einen auf 100 Tage befristeten Arbeitsvertrag erhalten. Das Papier wurde im letzten Sommer nur für ein Jahr bis Ende Juni 2015 verlängert. Sowohl öffentlich als auch intern war er für einen Alleingang in die Kritik geraten, als er zu Saisonbeginn das Bannerverbot der „Karlsbande“ aufgehoben hatte. Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach kritisierte Mronz und sprach von „einem falschen Signal zum falschen Zeitpunkt“. Nachdem die „Bande“ auch bei den Auswärtsspielen bei Viktoria Köln und beim FC Wegberg-Beeck wieder auffällig wurde, erteilte Alemannia ihr ein Fahnenverbot. „Sie hat die Bewährungszeit nicht genutzt“, argumentierte Steinborn Anfang November 2014. Zugleich teilte er mit: „Eine Personaldiskussion um Geschäftsführer Alexander Mronz gibt es nicht.“

Intern gab es sie aber doch, denn der Geschäftsführer galt als zuweilen dann doch etwas schwierig. Schließlich gab es dann ein Casting für die Position, in das auch Mronz eingebunden war. Er war im Wettbewerb mit mehreren Herausforderern. Insofern dürfte die Absage für ihn keine große Überraschung sein. Ein junger Nachfolger ab dem 1. Juli soll bereits gefunden sein, auch dazu wollte Steinborn am Dienstag keine Stellung beziehen.

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