Aachen - Michael Lejan weiterhin gesperrt

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Michael Lejan weiterhin gesperrt

Von: Günter Kirschbaum
Letzte Aktualisierung:
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Michael Lejan bleibt bis zum 12. Februar gesperrt Foto: Gras

Aachen. Peter Büttgen fasste am Ende alles in einen letzten Satz zusammen. „Es tut uns leid, aber wir konnten nicht anders“, schloss der Vorsitzende der Spruchkammer des Fußballkreises Aachen am Donnerstagabend in der Geschäftsstelle in Merzbrück.

Nach 90 Minuten hatte das Gremium die Beschwerde von Alemannia Aachen abgewiesen. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.

Michael Lejan, eine der Säulen der Regionalligamannschaft, bleibt nach seiner Roten Karte wegen Nachtretens im Freundschaftsspiel gegen Jong Sittard am 15. Januar für vier Wochen (bis zum 12. Februar) gesperrt. Der Belgier wird dem Team von Peter Schubert damit noch in den Meisterschaftsspielen in Verl und gegen Lippstadt fehlen. „Das ist bitter“, kommentierte der Spieler die Entscheidung.

„Es gibt die Tatsachenentscheidung“, hatte Kammer-Vorsitzender Büttgen immer wieder während der Verhandlung durchblicken lassen. „An der kommt keine Amateurkammer vorbei.“ Er hatte Alemannias Vertreter Jörg Laufenberg schon im Vorfeld des Termins seine Meinung kundgetan und wiederholte diese Einschätzung auch Donnerstagabend.

Da nutzte es auch nichts, dass der Tivoli-Klub einen Rechtsbeistand mitgebracht und Zeugen benannt hatte. Entscheidend für die Abweisung des Alemannia-Antrags, die Lejan-Sperre auf zwei Wochen zu reduzieren, war die Einschätzung von Schiedsrichter Ruven Fux. Der blieb bei seiner Aussage, dass der Spieler nachgetreten habe. Und hier, so assistierte Helmut Brief, der Vorsitzende des Kreisspielausschusses, sehe die Satzung eben eine Mindestsperre von vier Wochen vor.

Bitter ist die Sache für Alemannia Aachen. Weil der Klub das Spiel gegen Jong Sittard ohne Zuschauer austragen wollte, meldete man die Partie als Freundschaftsspiel der Zweiten Mannschaft an. Damit wurde die Begegnung in den Zuständigkeitsbereich der Fußballkreises geleitet.

Und wenn die Erste als Zweite auftritt, dann spielt da ein gewisses Risiko mit. Denn während auf Ebene des Regionalverbandes durchaus eine zweiwöchige Sperre für Lejan hätte herauskommen können, ist das Mindestmaß auf Kreisebene eben höher.

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