Meijer: „Ich schlafe momentan richtig schlecht”

Von: Roman Sobierajski
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Alemannia Aachen - FC Energie Cottbus
Aachens Trainer Peter Hyballa gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: dpa

Aachen. Alemannia Aachen bleibt weiter auf der Suche nach dem ersten Erfolgserlebnis: Auch gegen Energie Cottbus blieb die Mannschaft von Peter Hyballa ohne Torerfolg und musste sich nach Treffern von Ivica Banovic per Kopf nach Eckball (53.) und Dimitar Rangelov (74.) mit 0:2 geschlagen geben.

Dabei hatte der 35-Jährige nicht unbedingt ein glückliches Händchen mit seinen Einwechslungen: Sergiu Radu, der in der 53. Minute für den angeschlagenen Mario Erb gekommen war, sah bereits nach sechs Minuten nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot, und die Platzherren mussten vor 13.922 Zuschauern in Unterzahl weiterspielen.

Der ebenfalls eingewechselte Anouar Hadouir spielte einen Freistoß über kurze Distanz direkt in die Füße des Gegners, Rangelov ließ sich nicht zweimal bitten, stürmte über den halben Platz und versenkte den Ball im Aachener Tor.

„Die gelb-rote Karte, die ein Witz war, hat meine Mannschaft mental zerstört”, meinte Aachens Trainer. „Und der Freistoß war einfach undiszipliniert.”

Trotz des auf offensiven Fußball angelegten 4-3-3-Systems - Timo Achenbach rückte als Linksverteidiger in die Startformation, Alper Uludag und Shervin Radjabali-Fardi sollten über links für Druck sorgen - blieben Chancen für die Hausherren Mangelware.

Lediglich Marco Stiepermann, der den Cottbuser Torhüter Thorsten Kirschbaum zu einer Parade zwang - und im Nachschuss Achenbach kamen zu einer erwähnenswerten Möglichkeit (62.). „Wir haben in dieser Saison kein Problem nach hinten”, meinte Hyballa, „sondern nach vorn. Alle drei Stürmer haben sich große Kritik verdient. Wir haben viel zu statisch gespielt und sind nicht in die Räume gegangen.”

Nach vier Spielen ohne Punktgewinn geht es für die Alemannia bereits am Freitag zu Aufsteiger Rostock. „Auch wenn es sich wie Gequatsche anhört, ich werde die Mannschaft aufrichten”, erklärte der Trainer der Alemannia. Weniger optimistisch klang die einfache Aussage von Manager Erik Meijer: „Ich schlafe momentan richtig schlecht.”
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