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Kampf gegen Schnee und Oberhausen

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:

Aachen. In der Mittagszeit wurde die Arbeit eingestellt. Man hätte auch mit einem kaputten Eimerchen Wasser aus einem undichten Boot schöpfen können, oder versuchen, eine feuchte Kellerwand mit einem Fön zu trocknen.

Das Kommando „Tivoli schneefrei” stellte den Betrieb ein, weil der Erfolg im Dauer-Schneetreiben ausblieb. Ein erstes Winteropfer steht auch schon fest: Trainer Michael Krüger musste seinen Wagen am Freitag in die Werkstatt schleppen lassen. Frostige Zeiten. So ist das letzte Wort über die Partie am Samstagmittag gegen RW Oberhausen noch nicht gesprochen.

Angebot für Auer

Gesicherte Fakten gibt es allerdings aus der Personalabteilung. Als erster Spieler hat Seyi Olajengbesi seinen auslaufenden Vertrag verlängert. Der fast immer souveräne Abwehrchef verpasste in dieser Spielzeit noch nicht eine Sekunde. Der Nigerianer ist eher ein Mann der Tat, gewohnt wortkarg begründete er seine Entscheidung: „Ich bin glücklich hier. Was soll ich da woanders?”

Olajengbesi bleibt bis 2012 am Tivoli, für eine weitere Saison gibt es eine Option. Somit steht ein weiterer Teil der Achse, die Sportchef Erik Meijer für die nächste Saison schmieden will. Im Sturm soll die Achse mit Benny Auer enden, dem ein Angebot zugestellt wird. „Er hat permanent getroffen, ich finde, er ist ein guter Stürmer”, sagt der Ex-Stürmer Meijer über seinen Nachfolger, dem in anderthalb Jahren bislang 29 Pflichtspieltreffer gelangen.

Fleißige Helfer gesucht

Der Kapitän soll (ebenso wie Mirko Casper) an Bord bleiben, und auch Manuel Junglas hat die Möglichkeit, seinen erst 2011 auslaufenden Vertrag zu verlängern. „Er verliert durch seine Verletzung viele Monate, die wollen wir ihm zurückgeben.” Eine Einigung mit dem kreuzbandgeschädigten 20-Jährigen ist allerdings noch nicht in Sicht. Einstweilen kann er nur von der Tribüne aus dem (Schnee-)Treiben folgen.

Der Dienstbeginn des Räumkommandos für den Samstag ist bereits um 6 Uhr, damit Platz und Zufahrten um 11 Uhr, wenn das Stadion geöffnet werden soll, geräumt sind. Die komplette Alemannia-Geschäftsstelle hat sich zudem zum Frühsport eingeteilt. „Wir gehen davon aus, dass wir mit Hilfe der fleißigen Helfer perfekte Bedingungen schaffen werden”, sagt Stephan van der Kooi vom Stadionbetrieb. Die endgültige Entscheidung fällt am frühen Morgen vor 8 Uhr, wenn Schiedsrichter Daniel Siebert den Platz prüft.
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