Für die Optik und zur Beruhigung...

Von: Klaus Schmidt
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Alemannia Aachen / Benjamin Auer
Der Benny trifft wieder: Alemannias Torjäger Auer ist eine Art Lebensversicherung. Foto: imago/Team2

Aachen. Gerade mal vier Tage liegen zwischen dem letzten und dem kommenden Spiel, die Regenerationsphase zwischen dem 2:0 bei der SpVgg Greuther Fürth und der Jahresabschluss-Partie auf dem Tivoli am Freitagabend (18 Uhr) gegen den Zweitliga-Rückkehrer SC Paderborn ist kurz.

„Viel schlafen, viel essen und trinken” seien wichtig, sagt Michael Krüger, und um das Thema Schlaf „halbwegs unter Kontrolle zu haben”, hat der Trainer von Alemannia Aachen seinen Kader bereits am Donnerstagabend nach dem Training im Hotel zusammengezogen.

„Die Konzentration hochhalten”: Krüger hofft, dass seine Mannschaft „das ähnlich hinbekommt” wie am Montag - zumindest in taktischer Hinsicht. Und dass sie mit weniger Fehlern auskommt - was in Fürth „unnötig Kräfte gekostet hat”.

Von 12 auf 8?

Die Erleichterung über den zweiten Auswärtssieg der Saison war groß; der Torschütze Patrick Milchraum berichtete, man habe sich nach der 0:2-Pleite gegen Rot-Weiß Ahlen „richtig die Meinung gesagt” - was manch anderer Teilnehmer an der Runde jedoch eher als eine weichgespülte Zusammenkunft ohne den Charakter eines reinigenden Gewitters empfand.

Das Ergebnis jedenfalls stimmte, nun gilt es „nachzulegen”, im besten Fall kann Alemannia eine Runde vor Hinrunden-Abschluss einen Satz von 12 auf 8 machen.

Der Cheftrainer wäre schon mit „ein, zwei Positionen höher in der Tabelle” zufrieden, aus Gründen der Optik und der Beruhigung des Umfelds.

„Vielleicht wird das ein dickes Brett werden, das wir lange bohren müssen, um ein Loch zu finden”, ahnt Krüger und wünscht sich, „dass nicht gleich beim ersten Querpass oder einer misslungenen Flanke gegrummelt wird” auf den Rängen.

„Die Mannschaft hat am Montag alles gegeben, bis an die Grenze”, das Nervenkostüm sei allerdings noch nicht zu 100 Prozent wiederhergestellt. Und: „Da ist ja immer noch ein Gegner, eine sehr ordentliche Mannschaft”, sagt Michael Krüger über den SC Paderborn.

Die Westfalen sind aktuell einen Punkt besser notiert als die Schwarz-Gelben. „Alle, die hierher kommen, denken: Boah, was für ein super Stadion, und sind zusätzlich motiviert.” Unruhe im Publikum schadet da nur dem eigenen Team.

Adlung und Auer dabei

Unwahrscheinlich ist der Einsatz von Thorsten Burkhardt, der sich in Fürth einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zuzog, „an einer ungewöhnlichen Stelle”.

Krüger will keine nachhaltigere Verletzung riskieren, der Platz im zentralen offensiven Mittelfeld dürfte von Beginn an für Kevin Kratz reserviert sein.

Grünes Licht gaben nach dem 18-Uhr-Training am Abend Daniel Adlung, zuletzt wegen eines Schlags auf den Knöchel ausgewechselt, und Benny Auer. Dem Goalgetter, der mit 47 abgegebenen Torschüssen ligaweit auf dem vierten Platz liegt, war in der Fürther Halbzeit der Rücken eingerenkt worden.
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