Aachen - Erster Verhandlungserfolg mit Garcia

Erster Verhandlungserfolg mit Garcia

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
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Bleibt für Aachen am Ball: Rafael Garcia.

Aachen. Bislang sind die Gespräche noch eher vage. Es ist ein unverbindlicher Austausch von Gedanken, im Land der Zahlen sind sie noch nicht unterwegs. Alemannia Aachens Trainer Peter Schubert ist auch der Kaderschmied beim Regionalligisten.

Die Zeiten sind noch ein bisschen unsicher. Noch ist der Klassenerhalt faktisch nicht gesichert, noch ist das Budget nicht völlig festgezurrt. Arbeit fällt genug an, viele Verträge laufen aus. Aber immerhin steht schon fest, dass Schubert und sein Assistent Reiner Plaßhenrich nach der Konsolidierungssaison, die mit einigen Schrammen vorbeigezogen ist, auch in der kommenden Spielzeit das Team formen.

„Einige Spieler haben ganz gezielt nur einen Einjahresvertrag unterschrieben, um zu schauen, wohin die Reise geht“, erinnert Schubert. Fast ein Jahr später sind beide Parteien um viele Erfahrungen reicher. Der Verein hat das Insolvenzverfahren überstanden, ein neues Team ist an Bord der Gremien geklettert. Und Alemannia ist in den meisten Fällen in einer guten Ausgangslage, weil für viele Profis nach durchwachsener Saison die Interessenten nicht gerade Schlange stehen.

Zwei Torhüter stehen fest

Die Torhüter Frederic Löhe und Cedric Wilmes haben noch Vertrag bis ins Jahr 2015, nur die Zukunft von Thomas Unger ist noch ungeklärt. Das gilt für etliche Spieler. Und eingebaute Optionen, wonach sich die Laufzeiten bei einer gewissen Anzahl an Spielen – wie bei Jannik Stevens – verlängern, gibt es kaum noch. Niko Opper braucht noch einen Einsatz in der Startformation oder wenigstens ausreichend Spielminuten, um in den Genuss einer Verlängerung zu kommen. Aber auch jenseits der Mathematik hat er in Schubert einen Fürsprecher: „Er hat eine deutliche Entwicklung gemacht.“ Bei einigen Spielern wie Armand Drevina oder Sascha Marquet hätte sich der Vertrag automatisch im Aufstiegsfall verlängert. So wird es dann eher nicht kommen. Aachens torhungrigster Spieler hat in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass er mindestens die 3. Liga anpeilt. Marquet wird wohl die härteste Kader-Nuss. Bei Aimen Demai wurde bereits im Januar ein Anschlussvertrag ausgehandelt, den beide Parteien jetzt am Ende der Ungewissheit unterschreiben müssen.

Marvin Ajani sucht nach einer neuen Herausforderung, hat er den Planern bereits mitgeteilt. Er wird den Tivoli ebenso verlassen wie Masato Yoshihara, der sich nicht hat durchsetzen können. Bereits seit dem Winter ist Tobias Ahrens bei der Zweiten Mannschaft geparkt, auch er hat keine Zukunft in Aachen. Es wird wieder ausreichend Bewegung im Team geben, ein kompletter Neuanfang wie letzten Sommer ist allerdings nicht notwendig. „Das Gerüst steht, wir haben ein gutes Fundament“, sagt Schubert. Aus der Startformation des letzten Spiels hatten nur Sascha Marquet und Jochen Schumacher auslaufende Verträge.

Einen ersten Verhandlungserfolg hat Schubert schon erzielt. Der auslaufende Kontrakt mit Rafael Garcia wurde um zunächst ein Jahr verlängert. Der Spanier, großgeworden am Tivoli, ist einer der Gewinner der zähen Saison. „Er hat sich sehr gut entwickelt, ist eine feste Größe geworden.“ Gerade wird ihm eine kleine Verschnaufpause nach 27 Spielen in der Regionalliga gegönnt. Es werden noch etliche dazukommen.

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