Aachen - „Ein Zeichen setzen” zum Auftakt der Rückrunde

„Ein Zeichen setzen” zum Auftakt der Rückrunde

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
Alemannia Aachen / Michael Krüger
Alemannias Trainer Michael Krüger. Foto: dpa

Aachen. Einträchtig saßen Trainer Michael Krüger und Sportdirektor Erik Meijer nebeneinander, um die Entwicklungen vor dem ersten Rückrunden-Spiel von Alemannia Aachen am Freitag gegen den Karlsruher SC vorzustellen.

Ein Bild, das sich zumindest an den Spieltagen nicht wiederholen wird. Nicht, weil dann Zwietracht zwischen den beiden herrscht, sondern weil der Sportdirektor die Teamleistungen von der Tribüne aus begutachten wird. „Ich werde der Mannschaft meine Energie mitgeben, dann suche ich mir ein Plätzchen, das ich im Marketing noch nicht verkauft habe”, kündigte der 40-Jährige an. „In der Pause bin ich in der Kabine und gebe meine Eindrücke wieder.”

Vollzug in Sachen Winter-Neuverpflichtung konnte Meijer dagegen nicht vermelden: Ein Wechsel von Alexander Esswein vom VfL Wolfsburg an den Tivoli kommt nicht zustande, weil der Kader des Deutschen Meisters aufgrund des Einsatzes von Obafemi Martins beim Afrika-Cup ausgedünnt ist. 1860 München leidet momentan verletzungsbedingt ebenfalls an Personalknappheit und lässt deshalb den 20-jährigen Stürmer Manuel Schäffler nicht ziehen.

So wird wohl zunächst lediglich ein Langzeitverletzter wieder in den Kader zurückkehren: „Thomas Stehle steigt in 14 Tagen wieder in die harten Trainingsinhalte ein”, sagte Trainer Michael Krüger”, „und wird in eineinhalb Monaten wieder zur Verfügung stehen.” Als einziger der vier Rekonvaleszenten, wie der 55-Jährige definitiv erklärte.

Zum Rückrunden-Auftakt fordert Krüger einen „ähnlichen oder besseren Auftritt wie im Test gegen Roda Kerkrade” und hofft darauf, dass „Feeling und Stimmung wiederkommen, wenn die Jungs auf dem Rasen das entsprechende Zeichen setzen”.

In Aachen soll wieder die alte Heimstärke einkehren: „Wer hierhin kommt, muss Angst haben, dass er Haue kriegt”, hofft Krüger.
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