Aachen - Die Wade stoppt Thorsten Stuckmann im Torwart-Rennen

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Die Wade stoppt Thorsten Stuckmann im Torwart-Rennen

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
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Das schmerzt: Thorsten Stuckmann fällt für den Saisonstart aus. Foto: Imago/Fishing 4

Aachen. Vorübergehend übertreibt es Alemannia dann doch etwas mit dem Jugendwahn. Benny Auer, 29, wurde zuletzt durch Juvhel Tsoumou, 19, ersetzt, Thomas Zdebel, 37, zum Beispiel durch Tobias Feisthammel, 22. Mirko Casper, 28, fällt mit Problemen an der Achillessehne auch noch am Wochenende im Pokalwettbewerb aus.

Und seit Mittwoch steht fest, dass der Stammtorhüter der letzten Saison, Thorsten Stuckmann, 29, durch seinen jüngeren Herausforderer David Hohs, 22, ab sofort ersetzt wird.

Stuckmann hat sich am Wochenende im Test gegen Düsseldorf zum zweiten Mal in den letzten Tagen einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zugezogen. Es sind die ersten beiden Faserrisse seiner Karriere. Die Folge: Mindestens zwei Wochen Pause, die Saison wird ohne ihn gestartet. „Damit ist die T-Frage auch geklärt”, sagt sein Trainer Peter Hyballa.

Hohs kann sich in den nächsten Pflichtspielen beweisen. Bis zuletzt hatten die Trainer offengelassen, wer das Rennen der Keeper macht. „Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, und Tim Krumpen, der sich prächtig gemacht hat, war immer im Windschatten.” Nun hat die medizinische Abteilung den Wettstreit beendet. Die Rückennummer 22 wird die Nummer 1 im Tor.

Hohs hinterließ am Sonntag im Derby Cup einen guten Eindruck. „Ich habe 100 Prozent Vertrauen zu ihm. Er spielt mit, beschleunigt das Spiel, hatte gegen Leverkusen eine starke Ausstrahlung”, sagt Hyballa über den nächsten Nachwuchsspieler, der sich etablieren kann.

Aus dem Herausforderer wird nun der Platzhirsch. Für Hohs ist das eine neue Rolle. Bislang sprang er immer ein, wenn Stuckmann vorübergehend ausfiel.

„Wir haben den Wettstreit ausgerufen, und er hat ihn sehr gut angenommen”, sagt Hyballa. Zudem hat Hohs höhere Trainingsanteile als sein Konkurrent.

„Niedergeschlagen” reagierte Thorsten Stuckmann auf den Befund. „Ich bin jetzt erst einmal raus, will in Ruhe fit werden und dann wieder Gas geben.” Einen Zusammenhang gibt es bei den beiden Wadenverletzungen nicht. Die erste Blessur war verheilt, der Keeper hatte eine problemfreie Trainingswoche hinter sich.

Einige gute Nachrichten gibt es dann doch von den „Senioren”: Zdebel, 37, trainiert ab Donnerstag wieder komplett mit, und auch der zuletzt pausierende Thorsten Burkhardt, 28, steht die Belastung durch.
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