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Die ersten Zusagen: Fejzullahu und Plunkte verlängern bei der Alemannia

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
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Verlängerten für ein Jahr am Tivoli: Mergim Fejzullahu (r.) und Maurice Pluntke. Foto: Alemannia Aachen

Aachen. Das Wochenende ist konkret durchgeplant für Alemannias Spieler. Abends klingt die Saison mit einem gemeinsamen Essen aus, am frühen Sonntag fliegen dann die meistens Profis für ein paar Tage nach Mallorca. Am Mittelmeer treffen sich in den nächsten Tagen Berufs- und Freizeitspieler, um bei einem guten Glas Bier die Saison noch einmal detailliert durchzugehen.

Vor dem Freizeitprogramm steht ein letztes Pflichtspiel an. Aachen trifft um 14 Uhr auf die Zweitbesetzung des 1. FC Köln, oder wie Trainer Fuat Kilic sagt: „Wir wollen die starke Rückrunde abrunden und ungeschlagen bleiben.“

Philipp Sprint bekommt sein Abschiedsspiel, weil der Torwart trotz einiger Rückschläge enorm positiv geblieben ist, sagt sein Trainer dankbar. Necirwan Mohammad und Daniel Hammel (beide Oberschenkelprobleme) sind angeschlagen, Florian Rüter hat nur eine Trainingseinheit nach langer Pause absolviert. Ansonsten will der 44-Jährige beim Saisonkehraus keine personellen Kompromisse machen „und nach Leistung das aktuell beste Team aufstellen“.

Mergim Fejzullahu wird also auflaufen – und das auch noch in der nächsten Saison. Der begehrte Torjäger verlängerte am Freitag als erster seinen Vertrag um ein Jahr. Der Albaner hat ein gutes Gedächtnis. „Als mich vor der Saison kein Verein wollte, hatte Alemannia eine offene Tür für mich.“ Und jetzt werde zurückgezahlt. Kilic freut sich über die Zusage.

„Beide Seiten profitieren davon, dass sie noch mindestens ein Jahr zusammenarbeiten.“ Und auch Winterneuzugang Maurice Pluntke bleibt in der nächsten Saison am Tivoli. Von David Pütz könnte die nächste Zusage kommen. Zwar hat der Medizinstudent auch berufliche Alternativen, „aber ich kann mir gut vorstellen, in Aachen zu bleiben.“

Kaderplaner Kilic geht da grinsend noch einen Schritt weiter: „Wir sind uns einig. David hat großes Potenzial. Er soll eine wichtige Rolle in der neuen Mannschaft übernehmen.“ Kaderplaner Kilic konnte in dieser Woche erstmals konkreter werden. Er legte den Spielern, die noch nicht ihren Abschied angekündigt haben, handfeste Angebote vor.

Motto: „Alle müssen Abstriche machen, ich kann die Situation leider nicht ändern.“ Alemannia wird ein Ausbildungsverein, aber bislang hat Kilic nur von einem Unternehmen eine Ausbildungsstelle angeboten bekommen, und auch weitere Minijobs sucht der Weichensteller. Die Zukunft am Tivoli wird schon organisiert.

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