Aachen - Bei Alemannias Florian Müller herrscht wieder Alltag

Bei Alemannias Florian Müller herrscht wieder Alltag

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
Endlich wieder am Ball: Nach 2
Endlich wieder am Ball: Nach 21 Monaten kehrte Florian Müller gegen Bielefeld auf die Fußball-Wiese zurück. Foto: imago/pmk

Aachen. Und dann flog wieder die Aufregung heran. Endlich. Das Gefühl hatte lange Zeit gefehlt. Harte, lange 21 Monate war Florian Müller ein Unbeteiligter. Ein Zuschauer wider Willen, ein Fußball-Profi, dessen Karriere nach dem zweiten Kreuzbandriss enorm gefährdet war.

Nach 21 Monaten tauchte Aachens Mittelfeldspieler wieder im Kader auf, besser noch: Zwölf Minuten vor Spielende wurde er in die Partie in Bielefeld geworfen. Müller hat die Zeit genossen, die Aufregung, den Beifall. Dieses Remis in Bielefeld war wieder ein Sieg über die Zweifel, die im Laufe der Leidenszeit aufgekommen waren. Verflogen sind die Zweifel deswegen noch nicht, zu viel ist geschehen in den letzten Monaten. „Man wird empfindlicher, achtet extrem auf jedes Detail”, erzählt der Offensivspieler. Das Knie steht unter ständiger Beobachtung. Vor ein paar Tagen trat er im Training auf den Ball, wieder ruckte es im Knie, Adrenalin durchflutete den Körper. „Es war ein Schock.” Fehlalarm. Das neue aufgehängte Band hält, die Zuversicht nimmt auch in solchen Momenten zu.

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