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Auch Alemannia Aachen war Opfer von Sicherheitslücken im Netz

Von: dpa
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Düsseldorf. Auch andere Fußballclubs sind in der Vergangenheit schon Opfer von Datenmissbrauch geworden. Zweitligist Alemannia Aachen war am 11. Juni 2007 betroffen.

Einen Tag vor Bekanntgabe der Verpflichtung des damaligen Cheftrainers Guido Buchwald hatten sich Unbekannte am späten Abend in den Computer der Alemannia-Geschäftsstelle eingeloggt, die vom Club vorbereitete Meldung gefunden und direkt per E-mail an zahlreiche Redaktionen gesendet. Die Verpflichtung von Buchwald sollte eigentlich erst am Tag darauf veröffentlicht werden.

Der Club hatte danach Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen des „Verrats von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen” und „Ausspähens von Daten”. Der Täter wurde allerdings nie ausfindig gemacht. Daraufhin entschloss sich der Verein, einen Sicherheitsbeauftragten einzustellen, da es zuvor bereits Lücken im Sicherheitssystem gegeben hatte.

Am vergangenen Montag wurde auch die neue Website des Schweizer Erstligisten FC Zürich außer Gefecht gesetzt. Einen Tag nach dem Derby gegen Grasshopper Zürich hatten offenbar Anhänger des FC Basel beleidigende Parolen auf die Homepage des FCZ gestellt. Der Club ließ die Seite daraufhin vom Netz nehmen. Mittlerweile ist die Website wieder abrufbar.

Auch die Internetseite des Brasilianischen Olympischen Komitees ist während der Olympischen Spiele in Peking im vergangenen Jahr von Hackern manipuliert worden. Dort hatten Unbekannte ihrem Ärger über das schlechte Abschneiden der Fußball-Nationalmannschaft Luft gemacht. Die Internetseite war anschließend für mehrere Stunden gesperrt worden.

Die Homepage wurde aktualisiert