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Alemannia: Wunschkandidat Koschinat sagt ab

Von: Von Klaus Schmidt
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Trainer Uwe Koschinat bleibt bei Fortuna Köln. Foto: imago/Dünhölter SportPresse

Aachen. Die Frage nach seinem Wunschgegner im DFB-Pokal hatte Uwe Koschinat am Mittwochabend, nach Fortuna Kölns 2:1 im FVM-Pokalfinale in Bonn gegen Alemannia Aachen, unbeantwortet gelassen. „Wenn ich einen Wunsch äußern dürfte, dann diesen: dass die Begeisterung und Hingabe, die wir heute für Fortuna erlebt haben, in den Liga-Alltag mit rübergenommen werden kann.“

Dahinter steckte auch eine verklausulierte Hoffnung, die eine Nacht später erfüllt wurde: Investor Michael Schwetje bekannte sich für ein weiteres Jahr zur Fortuna. Das hatte dann auch die zu erwartenden Folgen für Alemannia. „Ich habe Uwe Scherr angerufen und ihm mitgeteilt, dass ich in Köln bleibe“, sagte Koschinat, 41, gegenüber unserer Zeitung. „Herr Schwetje hat sein Engagement mit meinem Verbleib verbunden und von einer entsprechenden Klausel Gebrauch gemacht. Außerdem habe ich große Lust, das fortzuführen, was bislang bei Fortuna entstanden ist.“

Uwe Koschinat betonte, dass die Gespräche mit Aachens Manager Scherr „auf hervorragendem Niveau“ geführt worden seien. „In den sportlichen Ansichten waren wir relativ schnell deckungsgleich. Und Alemannia zählt für mich zu den 20 Top-Adressen in Deutschland, auch wenn der Verein in den letzten vier, fünf Jahren einen Nackenschlag nach dem anderen einstecken musste.“ In Köln spiele man „vor 800 bis 1200 Zuschauern, das muss man in Aachen verzehnfachen. Natürlich hätte mich das wahnsinnig gereizt, Alemannia sportlich wiederzubeleben.“ Nach der Absage seines Wunschkandidaten schloss Uwe Scherr aus, dass bereits am Freitag eine anderweitige Entscheidung über die Nachfolge von René van Eck fallen werde. Als chancenreich gilt Heiko Scholz.

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