Alemannia: Vorstand stellt Opposition Ultimatum

Von: pa
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Horst Heinrichs
Ex-Präsident Horst Heinrichs (im Bild), Klaus Offergeld, Hans-Dieter Schaffrath und Ralf Bündgen haben sich mit dem aktuellen Präsidium geeinigt. Foto: Ralf Roeger/Archiv

Aachen. Ein Gerichtsverfahren droht: Alemannias Vorstand gibt sich nicht zufrieden mit einem Vorschlag, den das Quartett um Ex-Präsident Horst Heinrichs, Klaus Offergeld, Hans-Dieter Schaffrath und Ralf Bündgen ihnen unterbreitet hatte.

Die „Vier Amigos“ hatten zwar nach Informationen dieser Zeitung in einem anwaltlichen Schreiben eingeräumt, dass es nicht in ihrem Sinne gewesen sei, Stimmung zu machen, die vereinsschädigenden Charakter hat. Und auch an einer gerichtlichen Auseinandersetzung bestehe kein Interesse.

Sie boten an, in Zukunft Stellungnahmen „wenn möglich“ – nach vorheriger Rücksprache mit dem Präsidium abzugeben. Außerdem wollten sie fortan jeden Anschein vermeiden, dass Präsidium gefährde mutwillig den Verein. Zu einer Entschuldigung oder gar der geforderten Unterzeichnung der Unterlassungserklärung konnten sie sich nicht durchringen, obwohl Heinrichs öffentlich eingeräumt hatte, man sei „übers Ziel hinaus geschossen“.

„Ehrverletztende Behauptungen“

Auch die Vorstandsmitglieder Helmut Kutsch, Stephan Griesser, Christoph Terbrack und Oliver Laven betonten in ihrer Antwort nach Informationen dieser Zeitung, dass es im Interesse des Vereins sei, eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Allerdings müssten die Verleumdungen aus der Welt geschafft werden. Die falsche Tatsachenbehauptung der Heinrichs-Gruppe, „das Präsidium plant das Ende“ und erwäge „sogar die Auflösung des Vereins“, wolle sogar einen neuen Verein gründen, würdige die Ehrenamtler ab, die seit Wochen intensiv an der Rettung des Vereines arbeiten würden.

Die „ehrverletzenden Behauptungen“ will der Vorstand unverändert nicht hinnehmen. Die selbsternannte Opposition bekommt die Bedenkzeit bis Montagabend verlängert. Bis dahin soll sie erklären, ebensolche Behauptungen zu unterlassen. Bleibt die Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung aus, will das Präsidium gerichtlich gegen die aus ihrer Sicht üble Nachrede vorgehen, die den Verein bundesweit wieder negative Schlagzeilen gebracht hatte.

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