Aachen - Alemannia studiert die neuen Laufwege im Stadion ein

Alemannia studiert die neuen Laufwege im Stadion ein

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Am Freitagabend wurden die Laufwege gründlich einstudiert. Vielleicht ist das etwas spät, aber daraus kann man Jürgen Seeberger keinen großen Vorwurf machen. Es ging nicht früher, und selbst am Abend waren die Laufwege durch die Katakomben, zwischen einer Armada von Handwerkern, für seine Spieler noch schwierig.

Da stand eine Hebebühne, dort versperren noch eingepackte Möbel den Weg. Am Ende waren die Wege einstudiert, das erste Probeduschen funktioniert. Das war die Generalprobe für Aachens Spieler, die sich auf die Tivoli-Premiere am Montag gegen den FC St. Pauli freuen.

Jürgen Seeberger steht in der Eventloge des neuen Stadions im dritten Oberrang. Um ihn herum dröhnt noch eine Baustelle, aus dem Trainer strahlt die Vorfreude aus allen Poren heraus. Seeberger warnt vor dem FC St. Pauli, auch wenn das im Baugetöse ein wenig unterzugehen droht. „Ein ganz gefährlicher Gegner, der weiter nach oben will.”

Das erste Heimspiel der Saison steht an, es ist ein besonderes Spiel. Noch kann niemand sagen, ob die Mannschaft ihre Heimstärke beim Umzug mitnimmt. „Jedes Stadion hat seine eigene Dynamik”, sagt der Trainer und blickt aufs Spielfeld herab. Es geht auch an diesem Abend nur um drei Punkte, es geht um einen guten Saisonstart, auch darum, die Begeisterung zu steigern. „Ich habe nichts dagegen, wenn die Jungens noch euphorisierter in die Zweikämpfe gehen, aber sie müssen sich an die taktischen Vorgaben auch diesmal halten.”

Seeberger muss den gesperrten Manuel Junglas ersetzen, für ihn rückt Florian Müller vermutlich wieder auf die andere Seite. Und auf der linken Außenbahn hat der Trainer die freie Auswahl zwischen Patrick Milchraum und Daniel Adlung. Benjamin Auer ist nahezu wieder fit, könnte am Montag die Tormaschine erstmals in dieser Saison anwerfen.

Goran Lukasz Szukala hat noch leichte Magenprobleme. Aber gerade auf seiner Position sind die Alternativen sehr überschaubar. Unverändert läuft die Fahndung nach einem Innenverteidiger. Eine Spur könnte nach Bielefeld führen, wo der Ex-Alemanne Nico Herzig derzeit unzufrieden sein soll...

Noch fehlen die Trainerbänke im neuen Stadion, auch das Problem ist in den nächsten Stunden lösbar. Und dann geht der Vorhang auf. „Endlich”, sagt Kapitän Cristian Fiel.
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