Alemannia: „Sehr schöne SMS” sorgt bei Scherr für gute Laune

Von: Helga Raue
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Streit
Mit der weiteren Verpflichtung von Streit würde der Drittligist einen großen Schritt nach vorne tun, denn das hätte eine Signalwirkung. Zudem dürfte der 32-Jährige in den Planungen von Cheftrainer Ralf Aussem eine Hauptrolle als Leitwolf spielen. Foto: dpa

Aachen. Uwe Scherr klang nicht gestresst, sondern gut aufgelegt. So langsam scheint sich der Knoten zu lösen, auch wenn Alemannias Sportdirektor am Dienstag nur „eineinhalb” konkrete Personalien verkünden konnte.

Mario Erb, 21, hat für ein weiteres Jahr plus Option am Aachener Tivoli unterschrieben. Und auch mit Sascha Marquet, 22, herrscht Einigkeit, auf den Mittelfeldspieler aus der U 23 wartete Scherr am Dienstag mit dem unterschriftsreifen Vertrag.

„Wir haben seine Zusage, die Unterschrift ist nur eine Formsache”, sagt Scherr, der bester Dinge ist, Mittwoch eine weitere, ganz wichtige Personalie vermelden zu können. Bei der es sich nur um Albert Streit handeln kann. „Die Entscheidung fällt morgen, aber ich habe eben eine sehr schöne SMS erhalten. Es gibt eine positive Tendenz”, lässt sich Scherr entlocken.

Mit der weiteren Verpflichtung von Streit würde der Drittligist einen großen Schritt nach vorne tun, denn das hätte eine Signalwirkung. Zudem dürfte der 32-Jährige in den Planungen von Cheftrainer Ralf Aussem eine Hauptrolle als Leitwolf spielen.

Bis Mittwoch müssen sich alle Alemannia-Akteure, die ein Angebot erhielten, entscheiden, ob sie gehen oder bleiben. „Zudem habe ich vier Angebote an fremde Spieler rausgeschickt”, so Scherr, der zeitnah ein Gespräch mit U 23-Torjäger Denis Pozder (22 Saisontore) über ein weiteres Engagement führen wird. „Ralf und ich haben auch andere Spieler aus der U 23 im Auge. Und auch in der U 19 sind einige Akteure mit Potenzial, die künftig in der zweiten Mannschaft spielen werden. Aber wir hindern keinen daran, schnell den Sprung nach oben zu schaffen, wenn es passt”, so Scherr.

Zwei Ex-Alemannen fanden unterdessen am Dienstag einen neuen Klub: Marco Stiepermann unterschrieb bei Zweitligist Energie Cottbus, Kevin Maek wird künftig für Drittligist 1. FC Saarbrücken die Fußballschuhe schnüren.
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