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Alemannia: Schwacher Test gegen den VfL Osnabrück

Von: pa
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Alper Uludag überraschte mit einem kernigen Fernschuss Osnabrücks kaum geprüften Keeper Manuel Riemann zum 1:1 in der 50. Minute. Foto: Thomas Rubel

Walheim. Das erwünschte Geisterspiel hatte dann doch Zuschauer: Gut 100 Zuschauer hatten herausgefunden, wann Alemannia Aachen in Walheim am Samstag gegen den VfL Osnabrück antrat.

Die Besucher bekamen für ihr Geld zwei Tore zu sehen, fair verteilt auf beiden Seiten. Eine Woche vor dem Rückrundenstart hinterließ Aachen keinen starken Eindruck. Das Remis gegen den unterklassigen Gegner war nach Lage der Dinge enorm schmeichelhaft.

Vor allen Osnabrücks Neuzugang Elias Kachunga - Leihgabe aus Mönchengladbach - konnte kaum erklären, warum er nicht als Torschütze auffällig wurde. Der flinke Stürmer ignorierte ein halbes Dutzend guter Chancen. Höhepunkt war die 59. Minute, als er das Kunststück vorführte, das Tor aus einem Meter Entfernung zu verfehlen.

Bis dahin stand der Endstand bereits fest. Der Drittligist war kurz vor der Halbzeit durch seinen ebenfalls neuen Stürmer Rouven Hennings in Führung gegangen. Der Treffer fiel überraschend, Osnabrück hatte zwar in den ersten zwölf Minuten drei gute Möglichkeiten, danach dominierte Aachen die Partie.

Vor allen Albert Streit warf ein paar hübsche Ideen auf den schwer bespielbaren Platz. Der Ex-Schalker legte auf für Sergiu Radu, der aus zwölf Metern verzog (29.). Danach scheiterte Streit nur knapp mit zwei Fernschüssen (41./43.). Der Spieler aus dem rechten Mittelfeld wird nach wenigen Tagen in Aachen schon auffällig oft gesucht von seinen Mitspielern.

Trainer Friedhelm Funkel wechselte auch im letzten Vorbereitungsspiel munter durch. Bis auf Bilal Cubukcu - erstmals seit Monaten im Kader - wurden alle Spieler eingesetzt. Alper Uludag überraschte mit einem kernigen Fernschuss Osnabrücks kaum geprüften Keeper Manuel Riemann zum 1:1 in der 50. Minute.

Mehr Sicherheit kehrte deswegen nicht in die Aachener Reihen ein. Die Abwehr hinterließ einen enorm wackligen Eindruck, vor allen Dingen Tobias Feisthammel erlaubte sich einige merkwürdige Ideen im Spielaufbau. Der Gast nahm die Einladungen nicht an.

„Ich habe das bestätigt bekommen, was wir in den letzten Wochen gesehen haben”, resümierte Funkel später. Trotz des überschaubaren Auftritts blieb er zuversichtlich: „Wir sind froh, dass es nun losgeht.”

Die faire Partie könnte aber noch ein Nachspiel haben. Mario Erb und Reinhold Yabo schieden mit Knieverletzungen aus, eine genauere Diagnose wird erst nach einer Computertomographie möglich sein.
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