Alemannia: René van Eck geht von Bord

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
Van Eck
Nicht mehr länger der Taktgeber: René van Eck verlässt Alemannia Aachen. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Alemannia Aachen muss sich einen neuen Trainer suchen. René van Eck wird den Verein aus finanziellen Gründen am Saisonende verlassen. Das ist Ergebnis eines Gesprächs, das er am frühen Mittwochabend mit Manager Uwe Scherr führte.

„Ich kann das Angebot nicht annehmen“, sagte der Niederländer, der nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass er in Aachen bleiben wollte. Aber ebenfalls hatte der Coach vom ersten Tag an betont, dass das wichtigste im seinem Leben die drei Kinder sind. „Ich habe Verantwortung für sie und will sie unterstützen, das würde mit dem Gehalt aber nicht mehr gehen.“ Und auch die vereinbarte Zahlung für seine Ex-Frau wäre nicht mehr möglich.

„Ich brauche nicht viel für mich, brauche kein großes Haus oder schickes Auto. Wichtig ist die Familie“, sagt van Eck, der bereits im Januar eine starke Gehaltseinbuße in Kauf genommen hatte. Jetzt plant er, in die Schweiz nach Luzern zurückzukehren, wo seine Familie lebt.

Er geht mit einem weinendem Auge. „Ich akzeptiere natürlich die neue Situation in Aachen, aber ich bin trotzdem gerne hier gewesen. Die Zeit hat mir viel bedeutet.“

Auch für Aachens Manager ist es kein leichter Abschied. „René ist einfach in Ordnung, er hat in dieser ganzen schwierigen Zeit, nicht einmal gemeckert“, sagt Uwe Scherr. „Das rechne ich ihm hoch an.“

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