Alemannia: Mit „Ehrenspielführer“ Pinto zum 5:2 gegen Richterich

Von: jan
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Der „Ehrenspielführer“ zeigt dem Co-Trainer, wo es langgeht: Sergio Pinto (rechts) mit Reiner Plaßhenrich in Richterich. Foto: Martin Ratajczak
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Alemannias Neuzugang Abedin Krasniqi (Bild) musste in der 60. Minute vom Platz. Zehn Minuten später musste auch Peter Hackenberg gehen. Archivbild: Martin Ratajczak
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Auch Stürmer Masato Yoshihara war mit von der Partie. Foto: Martin Ratajczak
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Einer der Alemannia-Gastspieler: Sergio da Silva Pinto. Foto: Martin Ratajczak
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Rund 800 Zuschauer verfolgten den Auftritt der Alemannia in Richterich. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. „Wenn der nur zurückkommen würde“, tuscheln viele der 800 Fußball-Fans auf der Sportanlage Kaletzbenden. Der, das ist der ehemalige Alemannia-Kicker Sergio Pinto. Der 32-Jährige ist auf Vereinssuche und hält sich derzeit in Aachen fit. Beim ersten Testspiel führte der Portugiese die Aachener als Kapitän aufs Feld.

„Er ist unser Ehrenspielführer“, sagte Trainer Peter Schubert nach dem Spiel beim Landesligisten Rhenania Richterich. 5:2 (2:2) hat der Regionalligist gegen die zwei Klassen tiefer spielenden Richtericher gewonnen. Auf die Frage, ob Aachen den langjährigen Bundesliga-Profi halten könne, lächelte Schubert, sein Blick verriet das Nein.

Nach drei Minuten eröffnete Alemannia-Testspieler Vincenzo Calderon (Portugal) den Torreigen, indem er einen Querpass von Testspieler Nummer zwei, dem einsatzfreudigen Yoshihara Masato (Japan), verwertete. Marcel Arling glich für Richterich aus (7.). In der 22. Minute verwandelte Tolgay Balcan einen Foulelfmeter zum 2:1 für Richterich. Rafael Garcia besorgte das 2:2 mit einem sehenswerten Tempolauf (41.).

Mit einem einfachen aber effektiven Steilpass schickte Pinto dann Neuzugang Abedin Krasniqi auf die Reise zum 3:2 (50.). Die Schlussminuten gehörten Nachwuchsmann Felix Korb. Das 4:2 von Dennis Dowidat (86.) bereitete Korb vor, den Schlusspunkt zum 5:2 (87.) setzte er selbst.

Neben Calderon, Masato und Pinto kamen zudem die Testspieler Andras Gross und Nazim Sangare zum Einsatz. Welche Schlussfolgerungen Schubert aus den Auftritten der Probanden gezogen hat, behielt der Trainer für sich. „Für uns war es wichtig, dass wir nach 13 wirklich harten Einheiten ein Spiel bestritten haben. Kompliment an Richterich. Wir hatten einen starken Gegner.“

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