Aachen.
Es ist schon etwas paradox: Da feiert Alemannia nach Monaten noch einmal einen Sieg, aber die Tabelle verweigert grausam die Belohnung. Im Gegenteil: Die Ausgangslage des Klubs hat sich weiter verschlechtert.
Denn wieder ist ein Spieltag abgeheftet, ohne dass Aachen den finstersten Tabellenplatz verlassen kann. Die drei Kellerkinder der Liga - Aachen, Karlsruhe und Rostock - proben munter den Aufstand. Und vermutlich beobachten Teams, die sich eben noch sicher sein konnten, dass da am Horizont drei Reiter auftauchen, die den Colt noch nicht abgegeben haben. FSV Frankfurt, Aue, Cottbus, Ingolstadt und Duisburg können sich ihrer Sache noch nicht völlig sicher sein. „Wir stecken seit Monaten im Schlamassel und kennen uns damit aus”, sagt Ralf Aussem. „Ob das bei anderen Teams der Fall ist, wird man sehen.”
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